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Zweibrücker Ballszene soll aufleben

Zweibrücker Ballszene soll aufleben

Zweibrücken. Tanzbälle haben in Zweibrücken Tradition. Walzer, Foxtrott oder Slowfox gehören dabei genauso dazu, wie das Flanieren durch den prunkvollen Saal. Mit einem gemeinsamen Ball wollen der Verkehrsverein Zweibrücken, der Tanzclub "Royal", der Lions Club sowie die Zadra-Gruppe in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis schaffen. Zum ersten Mal wird am 18

Zweibrücken. Tanzbälle haben in Zweibrücken Tradition. Walzer, Foxtrott oder Slowfox gehören dabei genauso dazu, wie das Flanieren durch den prunkvollen Saal. Mit einem gemeinsamen Ball wollen der Verkehrsverein Zweibrücken, der Tanzclub "Royal", der Lions Club sowie die Zadra-Gruppe in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis schaffen. Zum ersten Mal wird am 18. September der Herzogsball in der Zweibrücker Festhalle veranstaltet. Das Konzept haben die Organisatoren gestern vorgestellt."Der traditionelle Ball des Verkehrsvereins, der bis zum vergangenen Jahr in der Fasanerie stattfand, war in die Jahre gekommen", erklärt Thilo Huble, Leiter des Kultur- und Verkehrsamtes , "daher haben wir eine neue Idee verwirklicht". Die Zielsetzung sei ganz klar, die Ballszene durch mehr Qualität aber auch Quantität zu beleben. "Der Neubeginn liegt in diesem Jahr mit dem 600. Jubiläum des Herzogtums Zweibrücken besonders günstig", sagt Jürgen Lambert, Vorsitzender des Verkehrsvereins.

Auch der Tanzclub Royal hat früher häufiger Bälle in der Festhalle organisiert. "Nachdem die Halle aber immer älter geworden war, und nicht mehr den passenden Rahmen bot, wurden die Veranstaltungen eingestellt", erzählt Ulrich Striegel, Vorsitzender des Tanzclubs. Nach der Renovierung der Festhalle habe man sich Gedanken gemacht, wie in Zweibrücken wieder ein schöner Ball veranstaltet werden könne. "Der Lions Club war dann schnell mit an Bord. Auch der Verkehrsverein hat sich auf die Planung eingelassen", sagt Striegel. Statt vieler vereinzelter Veranstaltungen haben wir die Idee, eine große, runde Sache auf die Beine zu stellen." Der Präsident des Lions Club Zweibrücken, Fritz Mak, sieht die Zusammenarbeit der Beteiligten positiv: "Wir haben uns wirklich auf einer Ebene getroffen.

Ganz wichtig war es für uns, den Benefizcharakter, den auch der langjährige Ball des Verkehrsvereins auszeichnete, beizubehalten." Die Erlöse aus der Veranstaltung sollen dabei an bedürftige Kinder in Zweibrücken sowie an die Oskar-Scheerer-Stiftung gehen. "Die Kooperation ist nicht auf Einmaligkeit ausgelegt", erklärt Thilo Huble, Leiter des Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamtes. "Wir planen, den Herzogsballball mittelfristig in dieser Konstellation durchzuführen."

In das Programm der Erstauflage wird ein bundesweit ausgeschriebenes Tanzturnier integriert. "Es handelt sich um Wertungsturniere in der Hauptklasse A Standard und Latein. Dabei wird jeweils der Rosenpokal ausgetanzt." Der Wettkampf für die Tänzer solle für die Ballgäste eine ansehnliche Show bieten. "Neben dem Programm wird den Gästen ausreichend Zeit bleiben, selbst über das Parkett zu tanzen", sagt Lambert. "Wir hoffen auf Zuspruch aus der gesamten Region."

Der Kartenverkauf für die 330 vorhandenen Plätze beginnt am 1. August. Sie sind im Romantikhotel Landschloss Fasanerie sowie unter www.zadra-gruppe.de erhältlich.