Kosten: 50 000 Euro Mehr Sicherheit für Fasanerie-Flaneure

Zweibrücken · Walter Rimbrecht (SPD) freut sich: Knapp ein Jahr nach seinem Vorstoß vergrößert Stadt bald Gehstreifen an Straße.

 Auf den ersten Blick wird es bereits deutlich: Passanten, die den Gehstreifen am Fasanerieweg nutzen, haben kaum Abstand zu an ihnen vorbeifahrenden Fahrzeugen (Archivbild). Zumal, wie Anwohner Walter Rimbrecht erklärte,  Autofahrer oft das ausgeschilderte Tempo 50 „voll ausreizen“.

Auf den ersten Blick wird es bereits deutlich: Passanten, die den Gehstreifen am Fasanerieweg nutzen, haben kaum Abstand zu an ihnen vorbeifahrenden Fahrzeugen (Archivbild). Zumal, wie Anwohner Walter Rimbrecht erklärte, Autofahrer oft das ausgeschilderte Tempo 50 „voll ausreizen“.

Foto: Walter Rimbrecht

Nicht immer mahlen die Mühlen der Bürokratie langsam. Es ist noch kein Jahr her, da beklagte Walter Rimbrecht im Merkur die Verhältnisse für Fußgänger am Fasanerieberg. Der Gehweg Richtung Fasanerie und Tschifflick sei zu schmal, die Flaneure seien durch dicht vorbeifahrende Autos gefährdet.

Die Stadtverwaltung hat mit der Lösung nicht lange auf sich warten lassen, freut sich SPD-Stadtrat Rimbrecht nun. In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses (ab 17 Uhr im Ratssaal) stehe die Erweiterung des Gehweges auf dem ersten Tagesordnungspunkt.

„Die Stadt hat Kosten in Höhe von 50 000 Euro dafür angesetzt“, sagt Rimbrecht. Das Gute: Der Hauptausschuss dürfe bis zu dieser Höhe abschließend entscheiden, der Stadtrat müsse nicht zusätzlich eingebunden werden. Es könne also nun alles zügig vorangehen.

Die 50 000 Euro seien kein zusätzlicher Kostenfaktor, UBZ und Stadt hätten gemeinsam eine Lösung erarbeitet, wie das Geld an anderer Stelle eingespart werden könne.

Rimbrecht, selbst Anwohner am Fasanerieberg, sieht das Geld sehr gut investiert. Regelmäßig beobachte er, wie Autos an den Spaziergängern vorbeibrausten, die Fahrer würden oft das dortige Tempo 50 „voll ausreizen“. Für die Passanten auf dem Gehstreifen schwebe stets eine gewisse Gefahr mit. Zumal der Landwirt seine Fläche, die an den Gehstreifen angrenze, immer mehr ausgedehnt habe. „Er hat mit seinem Traktor sogar schon die Grenzsteine umgepflügt. Daraufhin musste alles neu vermessen werden.“ Dabei habe man übrigens festgestellt, dass der Stadt ein etwas breiterer Streifen zuzubilligen ist, der Landwirt musste etwas „wegrücken“.

Rimbrecht sagt, dass die Stadt so schnell gehandelt habe, sei sehr positiv, das werde viele Bürger freuen. „Bei schönem Wetter sind eigentlich immer viele Spaziergänger unterwegs. Für diese wird es nun sicherer.“