1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken

Zweibrücken: Geplante Post-Agentur im Hauptbahnhof verzögert sich

Im Zweibrücker Bahnhofsgebäude : Geplante Zweigstelle der Post öffnet erst Mitte Oktober

Einzug im Bahnhof drei Monate später als geplant.

Die geplante Eröffnung der Post-Zweigstelle im Zweibrücker Bahnhof verzögert sich um rund drei Monate. Das erklärt Hans Prager vom DRK auf Anfrage unserer Zeitung. Prager, kommissarischer Geschäftsführer des DRK Südwestpfalz, sagt, es werde wohl Mitte Oktober. Der Grund (wie bei so vielen anderen Bauprojekten in der Stadt, die sich verzögern): Corona.

Die Gewobau, Eigentümerin des Bahnhof-Gebäudes, hatte in der Vor-Corona-Zeit im Merkur noch geschätzt, dass die Poststelle im Sommer geöffnet werden könne.

Daraus wird nun nichts, macht Prager deutlich. Aber das Wichtigste sei sicher, „dass die Zweigstelle dann in der Vorweihnachtszeit von den Bürgern genutzt werden kann, etwa, um Päckchen abzugeben oder abzuholen“.

Diese Zeit ist die Hochphase des Paketgeschäftes. Die Zweigstelle im Bahnhof soll die Situation der Post-Hauptstelle in der Rosengartenstraße entzerren. Dort ist schon an „normalen“ Werktagen allerhand los, in der Vorweihnachtszeit bilden sich teilweise Schlangen bis auf die Straße, die geparkten Autos stellen die Rosengartenstraße oft zu.

Am Bahnhof seien die Anfahrt und das Parken viel entspannter, weiß Prager. Aber bis es soweit kommt, müssen nicht nur die Handwerker ihre Arbeit im Bahnhof zu Ende bringen. „Unsere Mitarbeiter werden noch auf Lehrgänge der Post geschickt“, sagt Prager.

Das DRK betreibt bereits den Kiosk mit dem Namen „Bummelzug“ im Bahnhof, – Prager: „das Angebot wird sehr gut angenommen“ – die Post-Zweigstelle wird ebenfalls von den DRK’lern unter die Fittiche genommen. Und als dritten Streich kommt die geplante Mobilitätszentrale des VRN (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) hinzu. Dabei handelt es sich um einen Info-Schalter, ferner können dort Fahrkarten erworben werden.

Die Kosten für diese Mobilitätszentrale trägt der VRN übrigens selbst, hatte die Gewobau als Gebäude-Eigentümerin zuvor im Merkur erklärt. Die Gewobau selbst sorgt für die Umbaukosten und die Elektrik und nimmt dafür rund 10 000 Euro in die Hand.