Stadtrat Zweibrücken Für die Zukunft der Innenstadt und der Feuerwehr

Zweibrücken · In der jüngsten Haushaltssitzung des Stadtrates wurden zahlreiche Projekte und Modernisierungsarbeiten auf den Weg gebracht.

Die Modernisierung der Einsatzzentrale der Feuerwehr war ebenso Thema im Rat wie die Anschaffung von Warnsirenen.  Symbolfotos: dpa

Die Modernisierung der Einsatzzentrale der Feuerwehr war ebenso Thema im Rat wie die Anschaffung von Warnsirenen. Symbolfotos: dpa

Foto: dpa/David Inderlied

Zahlreiche Projekte, Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen wurden in der jüngsten Sitzung des Stadtrates auf den Weg gebracht. Aufgrund der Fülle der Entscheidungen heute weitere Aspekte (über die Entscheidung zur Hunde- und Vergnügungssteuer, beide werden erhöht, berichtete der Merkur bereits ausführlich).

„Zukunftsfähige Innenstadt“: Die Stadt Zweibrücken beabsichtigt, im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ innovative Konzepte für eine neue Nutzung des Ex-City-Outlets und des früheren Sinne-Ecks zu erarbeiten. Die Umsetzbarkeit soll geprüft werden, gegebenenfalls  sollen auch bereits erste Umsetzungsschritte erfolgen. Auch soll der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), der in diesem Bereich liegt, neu gestaltet werden. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Stadtrat im Februar gefasst (wir berichteten). In seiner jüngsten Sitzung hat das Gremium nun grünes Licht dafür gegeben, einen externen Dritten mit dem Projektmanagement und der fachlichen Begleitung des Gesamtprojekts zu beauftragen. Diese Beauftragung ist im Gesamtfördervolumen enthalten. Der Zuwendungsbescheid sieht in der Gesamtsumme rund 1,56 Millionen Euro vor, für die Projektsteuerung für die Laufzeit von drei Jahren sind es Mittel in Höhe von 135 000 Euro. Die Leistungen wurden öffentlich ausgeschrieben, es ging nur ein Angebot ein und zwar von dem Büro Stadtplan GmbH in Darmstadt.  Die Angebotssumme beläuft sich auf brutto knapp 135 000 Euro. Der Stadtrat beauftragte das Büro einstimmig mit der Steuerung, Beratung und Begleitung des Projekts.

Feuerwehr: Die Feuerwehr-Einsatzzentrale soll modernisiert werden. Ein Aspekt sind hier Elektroinstallations-Arbeiten. Die Leistungen mussten insgesamt vier Mal – öffentlich und beschränkt – ausgeschrieben werden. Schließlich lagen zwei Angebote vor. Der günstigste Bieter ist die Firma Elektro-Heller aus Zweibrücken mit einem Angebotspreis von rund 190 000 Euro – ein Betrag, der rund 29 Prozent oberhalb der zuvor ermittelten Kosten liegt. Der Stadtrat votierte einstimmig dafür, die Arbeiten an Elektro Heller zu vergeben.

10.09.2020, Nordrhein-Westfalen, Leverkusen: Eine Sirene steht an der Feuerwache 1. Am 10. September werden bundesweit alle vorhandenen Warnmittel getestet. Der Warntag soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu erhöhen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

10.09.2020, Nordrhein-Westfalen, Leverkusen: Eine Sirene steht an der Feuerwache 1. Am 10. September werden bundesweit alle vorhandenen Warnmittel getestet. Der Warntag soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu erhöhen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Warnsirenen: Wie bereits mehrfach berichtet, plant die Stadtverwaltung die Anschaffung von Warnsirenen für den Fall von Katastrophen und außergewöhnlichen Ereignissen. Die Leistungen wurde öffentlich ausgeschrieben. Günstigster Bieter war Firma Hörmann Warnsystem GmbH in Kirchseeon mit einem Brutto-Preis von knapp 765 000 Euro. Der Stadtrat gab einstimmig grünes Licht für die Vergabe des Auftrags an das Unternehmen Hörmann Warnsystem.

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