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Zweibrücken führt Corona-App Luca ein und will Modellkommune werden

Ein Ziel: Mehr Freiheiten für Bürger : Zweibrücken setzt im Kampf gegen Corona auf Luca-App

Die Kontaktnachverfolgungs-App soll den Coronaschutz stärken und Menschen und Betrieben in Zweibrücken mehr Freiheiten trotz Pandemie eröffnen.

Die Stadt Zweibrücken setzt im Kampf gegen Corona jetzt auch auf die Luca-App. Das erklären Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) und Hans Prager, Leiter des DRK Südwestpfalz. Zweibrücken will Modellkommune des Landes werden, was schrittweise Lockerungen im Lockdown bedeutet. 

Luca ist eine Kontaktnachverfolgungs-App mit dem Ziel die Kontaktnachverfolgung zu digitalisieren und effektiv zu gestalten, und so zum Beispiel Einzelhandel, Kulturveranstaltungen oder Außengastronomie besuchen zu können. Die Luca-App hat drei zentrale Schnittstellen – die Nutzer, die Gastgeber beziehungsweise die Betriebe sowie die Gesundheitsämter. 

Gäste und Nutzer können sich die Luca-App herunterladen und sich anschließend mit ihren persönlichen Daten anmelden. Zur Verifizierung wird eine SMS an die hinterlegte Mobilfunknummer geschickt. Der QR-Code auf der Startseite ist der private Code der Gäste und Nutzer, der zur Identifikation an den verschiedenen Örtlichkeiten dient. Durch den QR-Code können die Gäste und Nutzer einchecken. Bei Verlassen der Örtlichkeit ist kein Auschecken notwendig.

Gäste und Nutzer, die kein Smartphone haben, können sich bei den Gastgebern und Betrieben über ein Kontaktformular eintragen. Die Daten werden dann, genau wie bei der Nutzung der Luca-App, verschlüsselt gespeichert. 

Das Saarland kündigte am Freitagmittag ebenfalls an, Luca flächendeckend einsetzen zu wollen.

(Ausführlicher Bericht morgen im Merkur)