Fashion Outlet investiert in Baumaßnahmen und Marketing Viele Stellschrauben sollen Magnetwirkung des Outlets wahren

Zweibrücken · Neue Investitonen, neue Partnerschaften: Das Fashion Outlet in Zweibrücken will weiter wachsen. Hessen und Baden-Württemberg stärker im Blick. Outlet-Management blickt zuversichtlich auf die geplante Erweiterung und hat Hoffnung, was den Rechtsstreit um die Sonntags-Öffnungen anbelangt.

Das Zweibrücken Fashion Outlet steigt für die kommenden zwei Jahre als Partner beim 1. FC Kaiserslautern ein. Wenn das Team am Samstag zum Saisonauftakt der zweiten Liga aufläuft, ist die Kooperation bereits auf den TV-Videobanden im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern zu sehen. Neben der modischen Ausstattung des Profikaders sind zudem viele Aktionen für die Fans der roten Teufel geplant. Auf dem Foto:                            Torsten Brünisholz (Retail Manager des Zweibrücken Fashion Outlet), Miroan ElQuitar (sportfive), Thomas Hengen (Geschäftsführer der 1. FC Kaiserslautern), Uli Nölkensmeier (Center Director des Zweibrücken Fashion Outlet), Scott Otte (Marketing Director des Zweibrücken Fashion Outlet). Foto: Fashion Outlet Zweibrücken

Das Zweibrücken Fashion Outlet steigt für die kommenden zwei Jahre als Partner beim 1. FC Kaiserslautern ein. Wenn das Team am Samstag zum Saisonauftakt der zweiten Liga aufläuft, ist die Kooperation bereits auf den TV-Videobanden im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern zu sehen. Neben der modischen Ausstattung des Profikaders sind zudem viele Aktionen für die Fans der roten Teufel geplant. Auf dem Foto: Torsten Brünisholz (Retail Manager des Zweibrücken Fashion Outlet), Miroan ElQuitar (sportfive), Thomas Hengen (Geschäftsführer der 1. FC Kaiserslautern), Uli Nölkensmeier (Center Director des Zweibrücken Fashion Outlet), Scott Otte (Marketing Director des Zweibrücken Fashion Outlet). Foto: Fashion Outlet Zweibrücken

Foto: Fashion Outlet Zweibrücken

Warum nicht auf dem Erfolg ausruhen? Und die Hände in den Schoß legen, wenn es so glänzend läuft? Uli Nölkensmeier hebt mahnend den Finger. Davon will er nichts hören. Der Center Director des Fashion Outlets in Zweibrücken warnt davor, sich mit dem Erreichten – möge es noch so positiv sein – zufrieden zu geben. „Stillstand ist Rückstand“, weiß der gebürtige Ostwestfale.

Auch, wenn 2023 für den Zweibrücker Einkaufsmagneten ein Rekordjahr war, was den Umsatz anbelangt – es wurde ein Plus von 11,6 Prozent erreicht – so gelte es, weiter an vielen Stellschrauben zu drehen, um nicht gegenüber der Konkurrenz zurückzufallen.

Der Merkur berichtete am Freitag ausführlich über einige dieser Stellschrauben: So wird etwa die Gastronomie erweitert, unter anderem durch ein Restaurant des aufstrebenden Franchise-Unternehmens Immergrün, spezialisiert auf gesunde Ernährung und einen Asiaten; ferner ist angedacht, einen Foodtruck mit besonderen Spezialitäten mitten im Center aufzustellen. Desweiteren wird die Nordfassade mit Pflanzen und Sitzgelegenheiten aufgewertet, das Outlet spricht diesbezüglich von einer „Investition in Millionenhöhe“.

Aber das ist noch nicht alles: Das Marketing sei ebenfalls eine wichtige Säule. So habe man bereits im vergangenen Sommer eine zweijährige Partnerschaft mit dem FC Kaiserslautern gestartet. „Wir hoffen natürlich, dass sie in der zweiten Liga bleiben“, sagt Nölkensmeier. „Jetzt haben wir auch den Europark als Partner“, führt er weiter an. Während der FCK die Säule „Sport“ abdecke, sei der Europark in Rust mit führend im Bereich „Entertainment“. Beides, der FCK wie auch der Europopark, seien „starke Marken, die wir miteinander verbinden wollen.“ Die dritte Säule ist die Kultur. Scott Otte, Marketing Director des Outlets sagt, erstmals werde 2024 auch das grenzübergreifende Festival Euroclassic gesponsert. „Wir steigen mit einem ordentlichen Betrag ein“, sagt Nölkensmeier. Otte ergänzt: „Entertainment ist wichtig. Kultur ebenso. Und der Sport auch. Für jeden ist etwas dabei. Wichtig ist, dass wir nicht nur eine Botschaft haben, eine Kampagne.“

Otte weist daraufhin, dass das Outlet größere Kreise ziehen möchte. 34 Prozent der Besucher in 2023 kamen aus Rheinland-Pfalz, 22 Prozent aus dem Saarland, neun Prozent aus Baden-Württemberg, acht aus sonstigen Regionen (unter anderem Hessen). Aus Frankreich kamen 21 Prozent, aus Luxemburg sechs Prozent. Der Marketing-Chef sagt, das Outlet setze 2024 besonders darauf, in Hessen und Baden-Württemberg weitere Kunden anzulocken. 53 Prozent der Kunden sind Männer, 47 Prozent Frauen. Viele bleiben über drei Stunden. Ziel sei es, Kunden künftig dazu zu gewinnen, am besten ein ganzes Wochenende in Zweibrücken und der Region zu verbringen.

Auch das Saarland ist weiter im Blick (nicht zur Freude aller Politiker dort, wie der Merkur berichtete). In Saarbrücken will das Outlet eine Straßenbahn als Werbeträger nutzen. Auch das Pferderennen in Zweibrücken werde weiter unterstützt.

Das Fashion Outlet in Zweibrücken. Foto: Mathias Schneck

Das Fashion Outlet in Zweibrücken. Foto: Mathias Schneck

Foto: Mathias Schneck
 Das Fashion Outlet arbeitet permanent daran, seine hervorgehobene Position zu bewahren. Dazu gehören auch kontinuierliche Verschönerungen der Fassaden der Läden und die Pflege der Anlage. Auch Sponsoring ist wichtig. Daher ist das Outlet im Sommer 2023 eine zweijährige Werbepartnerschaft mit dem FCK eingegangen. Das Foto zeigt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen mit den beiden Outlet-Managern Uli Nölkensmeier und Scott Otte (v. li).

Das Fashion Outlet arbeitet permanent daran, seine hervorgehobene Position zu bewahren. Dazu gehören auch kontinuierliche Verschönerungen der Fassaden der Läden und die Pflege der Anlage. Auch Sponsoring ist wichtig. Daher ist das Outlet im Sommer 2023 eine zweijährige Werbepartnerschaft mit dem FCK eingegangen. Das Foto zeigt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen mit den beiden Outlet-Managern Uli Nölkensmeier und Scott Otte (v. li).

Foto: Mathias Schneck

Im Rechtsstreit um die Sonntagsöffnungen (wir berichteten) zeigt das Outlet Hoffnung, Akzeptanz zu finden. Die nächste Verhandlung ist am 22. Februar. Und bezüglich der geplanten Erweiterung  der Verkaufsfläche um 8500 auf 29 500 Quadratmeter hofft das Outlet (nach dem positiven Bescheid der SGD, wir berichteten), „im Idealfall im dritten Quartal 2026“ mit 30 oder 35 neuen Geschäften öffnen zu können. Derzeit sind es rund 120 Läden.

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