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ZW aktiv: ZW aktiv: Neuer Name, neues Konzept, neuer Termin

ZW aktiv : ZW aktiv: Neuer Name, neues Konzept, neuer Termin

Bei der Nachbesprechung der in die Krise geratenen Zweibrücker Verbraucherausstellung sagten die Veranstalter zu, Anregungen der Aussteller aufzugreifen.

„Das Kind wird auf jeden Fall einen neuen Namen bekommen“, konkretisierte Thorsten Albrecht von der Veranstalter-Gesellschaft ACH bei der Nachbesprechung seine Ankündigung am Schlusstag der Veranstaltung, dass es die Messe ZW aktiv in der jetzigen Form nicht mehr geben wird. Neben einem neuen Namen werde es auch neues Konzept und einen neuen Termin für die Verbraucherausstellung geben, fügte der Mitorganisator Michael Conzelmann. Die Veranstaltung vor drei Wochen verzeichnete weniger Besucher als erwartet (wir berichteten).

Und die rund zehn Aussteller, die zur Nachbesprechung in die ACH-Eventhalle gekommen waren, stimmten mit Kopfnicken der Änderung zu. Auch wenn nur ein kleiner Teil der rund 80 Aussteller gekommen sei, war es für Albrecht wichtig, dass sich diese zu Wort gemeldet hätten. Die Organisatoren würden die Anregungen bei der Beratung über das Konzept mit aufnehmen. „Wir nehmen die Ideen der Aussteller ernst“, sagte Albrecht. Deshalb sei es noch zu früh, gleich nach der Besprechung ein neues Konzept oder einen neuen Namen vorzulegen.

Bei dem neuen Termin waren sich die Teilnehmer schnell einig. Die Leistungsschau soll künftig im Mai stattfinden. Und nicht am Wochenende nach Christi Himmelfahrt. „Wir müssen uns von dem Brückentagwochenende befreien“, meinte Andreas Michael, Unternehmer und Vorsitzender von Gemeinsamhandel.

Auch der ebenfalls am Schlusstag angekündigten Verkürzung auf zwei Tage stimmten die Teilnehmer zu. „Das war auch Wunsch von 90 Prozent der Teilnehmer“, sagte Conzelmann. Viele Betriebe hätten Probleme ihren Stand an vier Tagen zu besetzen. Auch dem Vorschlag Michels, dass die Aussteller nicht in zwei, sondern in einem großen Zelt ihre Waren und Dienstleistungen zu präsentieren wurde zugestimmt. Heizungsbauer Peter Theisinger regte an, dass sich die Aussteller bei der Werbung aktiver beteiligen sollten. Auch über Flyer oder Plakate. „Die müssen dann auch im Umland aufgehängt werden“, sagte Michel.

Auch bei den Ausstellern sei ein größerer Radius sinnvoll, fügte Michel hinzu. „Das war nach dem bisherigen Konzept unter dem Namen ZW aktiv nicht möglich“, informierte Conzelmann. Verzicht auf ein Gastronomiezelt und bessere Ausschilderung der Parkmöglichkeiten waren weitere Vorschläge.