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Zustand der Straßen untersucht, Möglichkeiten für Stadt am Wasser

Zustand der Straßen untersucht, Möglichkeiten für Stadt am Wasser

Ab 2016 zahlen Zweibrücker Grundstückseigentümer wiederkehrende Beiträge. Die Straßen werden dann nach einer Prioritätenliste erneuert. Eine Voraussetzung dafür ist ein Straßenzustandsbericht, der jetzt im Bauausschuss vorgestellt wurde.

"Der Straßenzustandsbericht ist noch nicht die Prioritätenliste, nach der die Straßen erneuert werden. Der Bericht ist die Grundlage für die Prioritätenliste", erklärt Stadtsprecher Heinz Braun. Der Bericht wurde am Mittwoch nichtöffentlich im Bauausschuss vorgestellt. Der UBZ hat ein Kaiserslauterer Fachbüro mit der Erstellung des Berichts beauftragt.

Das Büro bewertete die Straßen nach ihrem Zustand. Welche in Ordnung sind, welche repariert und welche ausgebaut werden müssen. Laut Braun werden die Kosten der Baumaßnahmen auf rund 30 Millionen Euro geschätzt. Auch wenn die Stadt mit der Umsetzung eigentlich gleich beginnen müsse, würden die ersten Straßen erst nach Einführung der wiederkehrenden Beiträge 2016 erneuert. Im ersten Fünf-Jahres-Plan sollten zehn Millionen Euro für den Straßenausbau bereitgestellt werden.

In der Sitzung wurde der Bauausschuss wie zuvor auch nichtöffentlich der Ortsbeirat Mörsbach über die Konditionierungsanlage der Firma Terrag auf der Mülldeponie informiert. Durch die geplante Schleuse im Verladebereich (wir berichteten) werde die Situation bei der Anlieferung verbessert. Die Stadt entscheide nicht über das Bauvorhaben. Informiert wurde auch über das Umlegungsverfahren im Bereich der Wohnsiedlung Kreuzberg. Die Stadt ist inzwischen Eigentümer aller Straßen. Vorher waren die Anlieger Eigentümer. Diese Situation erschwerte die Erschließung. Zum Teil seien die Baumaßnahmen abgeschlossen, zum Teil seien sie begonnen.

Das Ingenieurbüro Laub stellte die Voruntersuchung für das Konzept Stadt am Fluss vor. Dabei habe das Büro verdeutlicht, dass sich der Schwarzbach und der Bleicherbach für das Konzept eigneten. Die Planer skizzierten Möglichkeiten. Über diese werde als Nächstes der Stadtrat reden, bevor ein Plan umgesetzt wird. Braun: "Das Vorhaben ist noch in einem frühen Stadium." Für die Schillerstraße seien die Planungen, über die später beschlossen werden könne, schon vergeben.

Das Thema Platanen auf dem Herzogplatz wurde aus Zeitgründen verschoben.