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Zahlreiche Bürger verärgert über Entsorgungsbetrieb

Zahlreiche Bürger verärgert über Entsorgungsbetrieb

Zweibrücken. "Wieso wurde die Straße nicht weiter geräumt? Nur weil sich einige Anlieger beschwert haben, dass durch die Räumung ihre Einfahrten wieder verschmutzt werden", beklagten sich dieser Tage Zweibrücker beim Entsorgungsbetrieb. Andere klagten, dass durch die Räumung ihre Einfahrt wieder zugeschoben wurde

Zweibrücken. "Wieso wurde die Straße nicht weiter geräumt? Nur weil sich einige Anlieger beschwert haben, dass durch die Räumung ihre Einfahrten wieder verschmutzt werden", beklagten sich dieser Tage Zweibrücker beim Entsorgungsbetrieb. Andere klagten, dass durch die Räumung ihre Einfahrt wieder zugeschoben wurde. "Was sollen wir da machen?", fragte sich der Vorstandsvorsitzende des EBZ, Werner Boßlet. Vor allem ärgert den Chef, dass die "unter schweren Bedingungen arbeitenden" Mitarbeiter beschimpft würden.Den Anrufen und Mails ginge der EBZ nach, betonte der Leiter des Betriebshofs, Steffen Mannschatz. Aber der EBZ habe seinen festen Tourenplan einzuhalten. Der orientiere sich an den gesetzlichen Vorgaben, wonach die Kriterien "Gefährlichkeit und Verkehrswichtigkeit" gegeben sein müssen. Boßlet: "Wir machen dabei sogar noch mehr."Nach dem Plan werden zunächst die Hauptstraßen geräumt. Dazu gehören auch die Straßen mit Buslinien und Straßen zu öffentlichen Einrichtungen. Als gefährlich werden Steigungen angesehen. Wenn, wie in dieser Woche, das Salz aufgebraucht ist (wir berichteten), werden die Straßen geräumt und Splitt gestreut. Nach den "gefährlichen und wichtigen" Straßen kämen die Seitenstraßen und dann auf Anfrage reine Anliegerstraßen, "soweit die Mitarbeiter frei sind". In dieser Woche bediente sich der EBZ dreier Firmen, die mit eigenen Radladern Schnee räumten. Auch dazu gab es Klagen. Ebenso wie über die Räumung Richtung Gehweg. Mannschatz: "Aber wir können nur den Schnee nach rechts schieben. Da sind halt die Gehwege." Mannschatz kann deshalb nur bitten, dass die Anlieger dafür Verständnis haben. Er erklärte, dass die Anlieger verpflichtet seien, dafür zu sorgen, dass das Tauwasser abfließen kann. sf