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Zahl der jugendlichen Komasäufer in Zweibrücken geht zurück

Zahl der jugendlichen Komasäufer in Zweibrücken geht zurück

Viele spannende Geschichten stehen täglich in der Zeitung. Was ist daraus geworden? Der Merkur hakt nach. Heute: 2013 landeten 13 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – im Jahr zuvor waren es noch fast doppelt so viele.

Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. In Zweibrücken landeten 2013 weniger jugendliche Komasäufer in einer Klinik. Nach Informationen des DAK kamen 13 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus - zehn weniger als im Vorjahr. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 43,5 Prozent. Seit dem Jahr 2000 gab es in Rheinland-Pfalz eine Steigerung um 138 Prozent.

Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der zehn- bis 15-Jährigen mussten in Rheinland-Pfalz 186 Kinder in einer Klinik behandelt werden. "Es ist erfreulich, dass sich bundesweit beim Rauschtrinken eine erste Trendwende abzeichnet. Ich hoffe, dass sich die positive Entwicklung auch bei uns langfristig bestätigt", sagt Markus Semmet, Chef der DAK-Gesundheit in Pirmasens. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse auch 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" in Zweibrücken fort.

Beim bundesweiten Wettbewerb "bunt statt blau" werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit 2010 mehr als 62 000 junge Künstler teil.

dak.de/buntstattblau