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Wie Zweibrücken in Corona-Zeiten Halloween feiern will

Halloween in Zweibrücken : Grusel bei Tag ohne Süßes und Saures

Das Stadtmarketing musste Halloween in der City neu denken, um es trotz Corona ermöglichen zu können.

Das große Halloween-Treiben in der Zweibrücker Innenstadt ist seit Jahren ein Event, das Kinder und ihre Familien aus Nah und Fern anlockt. Nun ist in diesem Jahr natürlich alles anders und eigentlich ist schon klar, dass keine Veranstaltung dieser Art stattfinden kann. Gänzlich ausfallen soll Halloween für die Kinder allerdings nicht, und so hat sich das Zweibrücker Stadtmarketing in Kooperation mit dem Verein Gemeinsamhandel zumindest einen kleinen Ersatz einfallen lassen, bei dem Kinder mit dem nötigen Sicherheitsabstand wenigstens ein bisschen in schaurige Stimmung kommen können.

Unter dem Motto: „Zweibrücker Halloween – Mit Abstand anders“, sind die Kinder in diesem Jahr eingeladen, an der Halloween-Modenschau „Zweibrücken sucht den Halloween-Superstar 2020“  teilzunehmen. „Es ist kein klassisches Halloween-Spektakel, aber auch schön!“, erklärt Petra Stricker ihre Planungen. Die Modenschau an sich ist keine neue Idee, bereits in den Vorjahren wurde das Spektakel mit der Modenschau verbunden. In diesem Jahr bleibt es aus Sicherheitsgründen nur bei diesem Programmpunkt.

Der Ablauf ist einfach wie sicher: Am Samstag, 31. Oktober, findet ab 11 Uhr die Modenschau auf dem Herzogplatz statt. Ganz bewusst wird die Veranstaltung auf den Tag verlegt und auf den Herzogplatz beschränkt. Das übliche Treiben mit Umzug, Süßigkeitensammeln und mehr kann nicht stattfinden. Auch wird es keine Essensbuden und ähnliches geben. Um den nötigen Sicherheitsabstand zu gewähren, wird auf dem Herzogplatz ein Weg aus Strohballen angelegt, den die Kinder auf ihrem Weg zur Jury durchlaufen. An der Treppe zum Rathaus wartet dann die Jury, bestehend aus Oberbürgermeister Marold Wosnitza, der Rosenkönigin Annika I. und einem Vertreter des Gemeinsamhandel und des Stadtmarketing, vor der sich die Kinder präsentieren dürfen. Bewertet wird der Gesamteindruck, die Originalität und Umsetzung sowie die Performance (passende Bewegungen und ähnliches) des Kindes. Ein besonderes Augenmerk wird die Jury auf die Gestaltung der Maske liegen.

Die Grusel-Modenschau ist zugleich ein Kostümwettbewerb, bei dem es darum geht, wer das beste Kostüm und die schaurig-schönste Gruselmaske trägt. Dabei wird die hierbei bestehende Maskenpflicht einfach in die Modenschau eingebunden. Damit es nicht an der entsprechenden Stimmung und Inszenierung mangelt, werden auch Performance-Künstler vor Ort sein, die an festen Plätzen an den Ecken des Strohballen-Parcours für ein wenig Gruselstimmung sorgen, anstatt wie sonst durch die Stadt zu wandern. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Als erster Preis warten zwei Tickets für den Europapark, den zweiten Preis stellt Spielwaren Cleemann und den dritten Preis Thalia. Aber auch alle anderen Teilnehmer gehen nicht leer aus, denn jedes Kind bekommt ein kleines Präsent.

Eine Teilnahme an dieser Veranstaltung ist ganz einfach: bis zum 23. Oktober können die Kinder einfach per Email angemeldet werden. Erbeten wird eine kurze Info mit dem Namen des Kindes, den Kontaktdaten und gerne ein kleiner Hinweis, um welche Art von Kostüm es sich handelt, an stadtmarketing@zweibruecken.de