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Wetterrückblick April in Zweibrücken

Wetter-Rückblick : Der April war launisch wie gewohnt

Während der ersten Monatshälfte gab es ein stetiges „Auf“ und „Ab“ bei den Temperaturen. Mal war es dabei frühlingshaft mild, dann wieder spätwinterlich kalt. Gelegentlich gab es einige Regenfälle oder Schauer im Wechsel mit sonnigen Phasen.

Kurz vor Monatsmitte tanzten nochmals Flocken vom Himmel. Nachts sanken die Temperaturen bei längerem Sternenhimmel unter den Gefrierpunkt. Bis Ostern ging es dann rapide hoch mit den Temperaturen und der Wettergott schenkte uns strahlend blauen Himmel und eine Menge Sonnenschein. Eine Gewitterfront, die uns nach den Feiertagen überquerte leitete zum Monatsende eine durchwachsene und kühle Witterungsperiode ein. Die Temperaturen purzelten danach um über zehn Grad nach unten und lagen teilweise wieder im einstelligen Bereich.

Monatswetter April Foto: SZ/Müller, Astrid

Regionale Wetterdaten Das Mittel der Lufttemperatur lag im April mit 9,9 Grad Celsius um 0,2 Grad über dem langjährigen Durchschnittswert. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es noch 24. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten 26 verbucht werden. „Frosttage“ (Tiefsttemperatur unter 0,0 Grad) zählte man vier. „Bodenfrosttage“ (Tiefsttemperatur am Erdboden unter 0,0 Grad) gab es sechs. Tage mit 20,0 Grad und mehr gab es sieben. „Sommertage“ (Temperaturen von 25,0 Grad und mehr) gab es einen einzigen. Der tiefste Wert mit frostigen minus 1,5 Grad resultierte am 14.. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 21. mit frühsommerlichen 25,3 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde jeweils am vierten und 23. mit 998 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 20. mit 1028 Hektopascal gemessen. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei 52,0 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 100,2 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Martinshöhe fielen im vergangenen Monat 50,9 Liter pro Quadratmeter, in Morlautern waren es 40,2 Liter pro Quadratmeter, in Trippstadt waren es 48,7 Liter pro Quadratmeter, in Landstuhl waren es 51 Liter pro Quadratmeter, in Zweibrücken waren es 55,6 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 47,5 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf 13 Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 13,8 Litern pro Quadratmeter am 24. An drei Tagen blitzte und donnerte es. An vier Tagen gab es Niederschläge in Form von Schnee, Schneeregen oder Hagel. An drei Tagen wurde hier Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es zwei. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) gab es sieben. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) beobachtete man elf. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu insgesamt 62,6 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen (normal). Die Sonnenscheindauer erreichte daher 180 Stunden. Das entspricht 98,0 Prozent des langjährigen Mittels.