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„Wer möchte da nicht noch einmal selbst Spielkind sein?“

„Wer möchte da nicht noch einmal selbst Spielkind sein?“

Gut Ding braucht mitunter Zeit. Das gilt gerade auch für das Neugestalten des zentralen Spielplatzes in Mittelbach zwischen Altheimer-, Lindenhof- und Tulpenstraße. Schon 2015 sollte er fertig sein - doch erhebliche Schwierigkeiten stellten den Zeitplan völlig auf den Kopf. Manche Baumaterialien mussten sogar mit der Hand zur Baustelle gebracht werden. Bei der Ortsbesichtigung am Montagabend erinnerte der Projektverantwortliche Stefan Hell vom UBZ (Umwelt-und Servicebetrieb Zweibrücken) an diese Schwierigkeiten. Von dem, was sich inzwischen auf dem Spielplatzgelände jedoch getan hat, waren die Ortsbeiräte gänzlich angetan. Die bereits installierten Geräte lassen jetzt schon erahnen, welche Spielmöglichkeiten die Kinder auf diesem neugestalteten Gelände vorfinden werden. Ortsvorsteher Kurt Dettweiler (FWG): "Wer möchte da nicht noch einmal selbst Spielkind sein?"

Zurzeit laufen die Arbeiten zum Herstellen der Prallschutzvorrichtungen. Statt Rollrasen möchte der Ortsbeirat, dass Rasen eingesät wird. Das gibt zwar nochmals eine Zeitverzögerung, doch die nehmen die Mittelbacher in Kauf. 3200 Euro können dadurch gespart werden. Insgesamt werden beim Spielplatz rund 80 000 Euro investiert. Die Kletterfelsen für die Kleinen kommen in den nächsten Tagen.

Auf dem Friedhof stand Heiko Wunderberg vom UBZ Rede und Antwort. Er erläuterte die umfangreichen Unterhaltungsarbeiten auf den städtischen Friedhöfen. Deshalb sei es ein Ziel, die Nebenwege künftig als Rasenwege zu unterhalten und nur noch Hauptwege mit feinem Splitt zu befestigen. Kritik über den bisherigen Mährhythmus brachte FWG-Ortsbeiratsmitglied Otto Imhof vor. Die gegenwärtige Witterung zeige, dass ein Mähen nur alle drei Woche die Friedhöfe in einem sehr schlechten Zustand präsentiere. Imhof meinte, dass alle 14 Tage gemäht werden müsste - was Wunderberg nicht für realisierbar hielt.