Seminare zur Vorbereitung werden in der Region angeboten : Vorbereitungen für den Weltgebetstag laufen

Erstmals bietet das Vorbereitungs-Team auch ein Halbtags- und Abendseminar an. Die ersten Teilnehmerinnen waren begeistert von der Vorstellung des Gastgeberlands Simbabwe.

„So ein interessantes Land, so anschaulich und vielseitig vorgestellt!“ Die rund 30 Teilnehmerinnen an dem Vorbereitungsseminar für den Weltgebetstag 2020 waren begeistert und voll des Lobes für das vierköpfige Vorbereitungsteam. In diesem Jahr kommt der Weltgebetstag, der alljährlich am ersten Freitag im März rund um den Weltfrauentag (8. März) in mehr als 130 Ländern rund um den Erdball begangenen wird, aus dem südafrikanischen Simbabwe.

Das Land, das etwa so groß ist  wie Deutschland und Belgien zusammen, ist bekannt durch die Victoria-Fälle, seine landschaftliche Schönheit und reiche Tierwelt, jedoch auch polititsche Unruhen. Die Teilnehmerinnen aus der Saarpfalz und dem Mandelbachtal lernten: „Simbabwe ist ein Land, das extrem polarisiert.“ Mit über 60 wertvollen Bodenschätzen, von Gold über wertvolle Minerale und Erze bis hin zu einer riesigen Diamantenmine, deren Ausbeute auf 1,7 Milliarden US-Dollar jährlich geschätzt wird, zählt Simbabwe zu den reichsten Ländern der Erde.

Doch die Bodenschätze sind Fluch und Segen zugleich ebenso wie das fruchtbare Ackerland, riefen sie doch weltweit Begehrlichkeiten hervor und ausländische Interessenten auf den Markt. Die brititsche Kolonialisierung, Korruption und Misswirtschaft der eigenen Regierung nach der Befreiung und Unabhängigkeitserklärung haben die Wirtschaft zum Erliegen gebracht. Billiger Mais für den Weltmarkt, während die Bevölkerung hungert und teure Lebensmittel re-importieren muss, haben Simbabwe immer tiefer in die Schuldenfalle getrieben, sodass es zu den höchst verschuldedsten und ärmsten Ländern der Welt gehört.

Auch über das Leben der Frauen, die dennoch Mittel und Wege finden, um ihre Familien zu ernähren, hörten die Angehörigen der unterschiedlichen Gemeinden. Sie lernten die landestypischen Lieder und erarbeiteten Gestaltungselemente für den „etwas anderen Gottesdienst“, der ohne Predigt, dafür mit viel Gesang und szenischen Anspielen nach Simbabwe entführt.

Immer wieder hörten und sangen sie die Ermutigung: „Steh auf und geh!“, denn im Mittelpunkt steht eine der Heilungsgeschichten Jesu aus dem neuen Testament. „Ich habe jetzt einen ganz anderen Zugang dazu. Endlich verstehe ich, was die Bibel uns sagen will“, jubelte eine Teilnehmerin und andere nickten. Sie ermutigen interessierte Frauen, an einem der weiteren Vorbereitungsseminare teilzunehmen.

„Ein wertvoller Tag für mich unter tollen Frauen“, sagte eine der Seniorinnen. Damit auch Berufstätige ihren Horizont erweitern und eine engagierte Gemeinschaft erleben können, bietet das Team erstmals auch ein Halbtags- und ein Abendseminar an. Zu allen Terminen sind noch Plätze frei.

Termine zur Vorbereitung des Weltgebetstags und Anmelde-Kontakte: Am kommenden Mittwoch, 15. Januar, halbtags 14 bis 18 Uhr Zweibrücken, Versöhnungskirche, Röntgenstraße, Cordula-Irene von Waldow, Tel. (0 63 32) 8 98 41 40; Samstag, 18. Januar, 9 bis 16.30 Uhr Homburg-Erbach, Martin-Luther-Kirche, Bodelschwinghstraße, Gemeindesaal, Gisela Hähner, Tel. (0 68 94) 3 62 80; Freitag, 24. Januar, 18 bis 21.30 Uhr, St. Ingbert, Pfarrheim St. Hildegard, Gisela Hähner, Tel. (0 68 94)
3 62 80.