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Start am 28. Februar: Weltgebetstag zum ersten Mal mit Ausstellung

Start am 28. Februar : Weltgebetstag zum ersten Mal mit Ausstellung

(cvw) „Steh auf und geh - Frauen in Simbabwe!“ Unter diesem Motto laden die EmK, die kfd und die evangelische Erwachsenenbildung im Dekanat Zweibrücken im Rahmen des Weltgebetstags zu einer Ausstellung mit der Künstlerin Granete Ngirandi aus dem Gastgeberland 2020, Zimbabwe, ein.

Ein völlig neuer Weg, der den Weltgebetstag in Anlehnung an den Internationalen Frauentag sowie das Anliegen weltweiter Soldarität und Stärkung der Frauen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken will. So will auch der Weltgebetstag, gleichwohl er von christlichen Frauen ökumenisch ins Leben gerufen wurde, weniger als rein religiöses, sondern vielmehr als ein sozial-gesellschaftliches Thema verstanden und wahrgenommen sein. Kultur verbindet: Länder, Menschen und Interessen - über den Weltgebetstagsgottesdienst und die üblichen Kirchenbesucher hinaus. Mit demselben Autokennzeichen für Zimbabwe und Zweibrücken, ZW, besteht eine besondere Beziehung zwischen beiden. Eröffnet wird die Ausstellung im Foyer der Zweibrücker Karlskirche am Freitag, 28. Februar, um 19 Uhr mit einer offiziellen Vernissage, bei der die Besucher auch die Künstlerin kennen lernen können. Die Laudatio hält die Zweibrücker Künstlerin Bärbel Grub-Hapke. Michael Wack sorgt mit seinen afrikanischen Klängen für die Einstimmung und den passenden musikalischen Rahmen.

Die Malerin und Grafikerin Granete Ngirandi wurde 1969 in Chirumanzu, einer kleinen ländlichen Siedlung im Südosten Zimbabwes, geboren. Die Siegerin im Wettbewerb „Myth Of Development - Mythos Entwicklung“ studierte in den B.A.T. Visual Art Studios in Zimbabwes Hauptstadt Harare und in der Byam Shaw School of Art, London, England. Ihre Grafik „Know your game“ wurde für die australische Anti-Aids-Kampagne entworfen und zwei Jahre lang an verschiedenen Orten in Australien ausgestellt. Seit 20 Jahren lebt die Mutter von drei Kindern mit ihrem Mann in Deutschland.

Granete Ngirandis Werke beschreiben die Geschichte und Kultur ihrer Heimat. Sie behandeln Traditionen und Bräuche, aktuelle Themen wie Frauenrechte und Aids oder die Zerstörung der Natur durch den Menschen. So flankieren auch weitere Veranstaltungen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten die Ausstellung zum Weltgebetstag: ein Kunstworkshop sowie ein Bildvortrag.

Die Ausstellung ist zu sehen bis 20. März. Sie ist zu den Veranstaltungen sowie an den Sonntagen geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Weltgebetstag (Reinerlös) sind willkommen. Besuch und Führungen für Gruppen auf Anfrage bei Sabine Grützner (0 68 49) 60 99 68. Die wohl prominenteste Führung wird am Samstagnachmittag, 29. Februar, stattfinden.