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Weiterer Todesfall in der Südwestpfalz im Zusammenhang mit Corona

Corona in der Südwestpfalz : 80-Jährige stirbt mit Corona-Infektion

Die Infektion war laut Gesundheitsamt aber nicht die Todesursache – in der Statistik wird der Fall trotzdem mitgezählt.

(red) Der Ausflug des Zweibrücker Inzidenzwertes in die Gefilde jenseits der 100er-Marke ist glücklicherweise bereits nach einem Tag wieder Geschichte – zumindest vorläufig. Am Mittwoch meldete das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) für die Rosenstadt nur noch einen Wert von 87,7. Der Landkreis Südwestpfalz liegt bei 79,1 und Pirmasens bei 69,6. Nach aktuellem Stand wurden im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Pirmasens zwischen Dienstag und Mittwoch 42 weitere positive Corona-Tests registriert.

Nach über einem Vierteljahr ist in der Südwestpfalz erstmals wieder eine positiv auf Corona getestete Person verstorben. Corona war nicht die Todesursache der über 80jährigen Frau, betont das Gesundheitsamt. „Unser Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen der Verstorbenen“, nimmt Landrätin Susanne Ganster Anteil am Tod der Verstorbenen aus der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land.

Von den neuen Fällen waren zuvor bereits vier Personen aus Pirmasens, sowie je eine aus den Verbandsgemeinden Rodalben und Waldfischbach-Burgalben als Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Jeweils ein positiver Schnelltest eines Schülers der BBS Rodalben und IGS Thaleischweiler-Fröschen wurden durch einen PCR-Test bestätigt. Derzeit besteht an den Schulen Maskenpflicht, weshalb lediglich ihre nicht geimpften engen Kontaktpersonen aus den Klassen sich in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Aktuell sind im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes 210 bestätigte positive Fälle aktiv, 34 mehr als am Vortag. Von den neuen Fällen wurden lediglich vier in Zweibrücken registriert, drei in der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben und vier in der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben.

Was tun bei Corona-Verdacht? Das Gesundheitsamt Südwestpfalz in Pirmasens empfiehlt Personen mit verdächtigen Symptomen, sich umgehend telefonisch bei ihrem Hausarzt, der landesweiten (0800) 99 00 400 (Montag bis Sonntag 8 bis 19 Uhr) oder der ärztlichen Bereitschaftszentrale 116 117 zu melden. Tests und Infekt-Sprechstunden für erkrankte und symptomatische Personen nehmen Hausärzte vor. Asymptomatische Personen, die wegen der Einweisung in eine Reha-Maßnahme oder nach Aufforderung ihrer Corona-Warn-App einen Test benötigen, vereinbaren ihren Termin unter (0 63 31) 809-750 (Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr).