1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken

Weiß-blaue Party lässt Zweibrücken schunkeln

Weiß-blaue Party lässt Zweibrücken schunkeln

Zweibrücken. Fesche Trachten, saftige Hähnchen, randvolle Maßkrüge und atemberaubende Musiker. Das Zweibrücker Oktoberfest sorgte am Wochenende wieder für eine Riesengaudi. Die Bands brachten das Festzelt auf dem Schlossplatz zum Kochen. Wie in den vergangenen Jahren wurde die beliebte Veranstaltung vom Pfälzischen Merkur präsentiert

Zweibrücken. Fesche Trachten, saftige Hähnchen, randvolle Maßkrüge und atemberaubende Musiker. Das Zweibrücker Oktoberfest sorgte am Wochenende wieder für eine Riesengaudi. Die Bands brachten das Festzelt auf dem Schlossplatz zum Kochen. Wie in den vergangenen Jahren wurde die beliebte Veranstaltung vom Pfälzischen Merkur präsentiert.Bereits am Freitag legten die Midnight-Ladies nach dem Fassbieranstich einen furiosen Start hin. Doch am Samstag herrschte im wahrsten Sinne des Wortes der Ausnahmezustand. Beim Auftritt der Dorfrocker tobte im Zelt der Bär. Über vier Stunden heizten die drei frechen, feschen und offensichtlich sehr musikalischen Jungs aus Kirchaich ihren Publikum kräftig ein. Bei vielen Hits gab es kein Halten mehr. Die Leute standen auf den Bänken und sangen nach Kräften mit. Vor allem begeisterten die Dorfrocker mit Hits von Wolfgang Petry und den Schützenjägern.

"Das ist einfach Wahnsinn", ließ Thorsten Buch seiner Freude freien Lauf. Für den Waldmohrer ist das Oktoberfest in Zweibrücken schon seit vielen Jahren ein Muss. Doch in diesem Jahr war auch der 41-Jährige von der Stimmung und dem Andrang positiv überrascht.

Diesmal war auch am Sonntag jede Menge los. Bereits beim zünftigen Frühschoppen, zu dem vor allem leckere Weißwürste serviert wurden, hatten die Bedienungen alle Hände voll zu tun. Auf der Speisekarte war für jeden etwas zu finden. Von den Brezeln bis hin zu Grillhähnchen, Bratwürsten und Leberknödel oder einer Radi-Platte - mit einem knurrenden Magen brauchte niemand nach Hause zu gehen.

Für Stimmung sorgte die Homburger Gruppe "Firma Holunder". Obwohl die Band diese Mal nur mit ihrer Grundbesetzung nach Zweibrücken gekommen war, verstanden es Stefan Grub und Andi Bopp das Publikum mit vielen Evergreens zu begeistern. Ob "Die Fischerin vom Bodensee" , "Die Rose vom Wörthersee" oder "Jo, mer san im Radel do" - mit ihrer Musik sorgten die beiden für das richtige Ambiente im Zelt.

Strahlende Gesichter gab es aber nicht nur bei den Gästen. Auch die Verantwortlichen der Firma Reichelt sind hochzufrieden. "Besonders erfreulich ist, dass diesmal auch am Sonntag viele Leute gekommen sind", zog Juniorchef Andreas Egydi eine erste Bilanz. Auf dem Alexanderplatz will das Unternehmen im nächsten Jahr ein noch größeres Zelt aufstellen, um dann möglichst alle Kartenanfragen erfüllen zu können. "Das ist einfach Wahnsinn."

Thorsten Buch