Weihnachtsmarkt Zweibrücken geht zu Ende „Ein Weihnachtsmarkt zum Wohlfühlen“

Zweibrücken · Zum Abschluss zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz.

 Jede Menge Nikoläuse, ein Grinch und das Christkind trafen sich auf dem Weihnachtsmarkt.

Jede Menge Nikoläuse, ein Grinch und das Christkind trafen sich auf dem Weihnachtsmarkt.

Foto: Volker Baumann

Eigentlich war es am Sonntag, zum Abschluss des Zweibrücker Weihnachtsmarktes, nach zwei Wochen voller Genüsse, Kunsthandwerk und Kulturprogramm, gar nicht mehr notwendig, einzelne Stimmen zum Gefallen einzuholen. Der Tenor lautete durchweg: „Ein Weihnachtsmarkt zum Wohlfühlen mit vielen Angeboten.“

Dazu kam, dass die meisten Befragten, darunter auch viele Besucher aus der saarländischen und französischen Nachbarschaft, besonders schätzten, dass, trotz vieler Marktstände, die Übersichtlichkeit gewahrt wurde. Der Rundgang um die Alexanderskirche sei gelungen und man müsse sich nicht, wie oft auf anderen Märkten, in zu großes Gedränge begeben. Gerne nahmen die Besucher ob der Temperaturen unter dem Gefrierpunkt am letzten Wochenende noch einmal die heißen Getränke in sich auf und verfolgten das abwechslungsreiche Programm auf und vor der Bühne.

Wie schon in den Jahren zuvor hatte Stadtmarketing-Managerin Petra Stricker für Sonntagnachmittag zum sechsten großen Nikolaustreffen aufgerufen und viele waren dem Ruf gefolgt. Peu à peu fanden sich Nikoläuse und Nikoläusinnen, zusammen mit einem Grinch und einem Christkind auf der Bühne ein und stellten sich nacheinander vor. So konnte Petra Stricker letztlich 31 Weihnachtsbotschafter aus dem Saarpfalz-Kreis und sogar aus Hessen begrüßen, die sich über ausgelobte Preise der Zweibrücker Geschäftswelt freuen konnten.

 Heiko Saberatzky vom Verein Kontrastbühne ist der ungekrönte Mr. Weihnachtsmarkt.

Heiko Saberatzky vom Verein Kontrastbühne ist der ungekrönte Mr. Weihnachtsmarkt.

Foto: Volker Baumann

Weihnachtsmarkt-Veranstalter Heiko Saberatzky von der Kontrastbühne zog eine äußerst positive Bilanz. Nach jetzt elf Jahren unter seiner Verantwortung, sei dies wohl der erfolgreichste Weihnachtsmarkt bisher gewesen. Man verzeichne neben einem enormen Besucherzuspruch auch eine unerwartet große Kauflaune, demnach auch sehr zufriedene Aussteller und Anbieter. Zu Stoßzeiten seien manche gar nicht mehr mit ihrem Verkauf nachgekommen oder hätten sogar frühzeitig das Angebot einstellen müssen. Auch das Bühnenprogramm sei als außergewöhnlich und abwechslungsreich gelobt worden. Den Markt beendeten am Sonntag die „Caledonia Flames“ mit einer abendlichen Feuershow, bevor die Zweibrücker Musiker von Jackpot das musikalische Finale mit bekannten Rock- und Popsongs einläuteten. Ob der Glühwein an den Ständen bis zum Ausklang der Musik hielt, ist nicht überliefert.

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