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Weihnachtsmarkt öffnet auch am Nikolaustag

Weihnachtsmarkt öffnet auch am Nikolaustag

Der Nikolaustag ist der Traditionstag der Zweibrücker Feuerwehr mit Ehrungen und einem Fackelumzug durch die Fußgängerzone.

"Da ist es sinnvoll, wenn wir an dem Tag auch den Weihnachtsmarkt öffnen", sagt Heiko Saberatzky beim Treffen der Weihnachtsmarkt-Standbetreiber. Im vergangenen Jahr habe man beschlossen, den Markt am zweiten und dritten Adventswochenende abzuhalten. Aber der Nikolaustag fällt in diesem Jahr auf einen Dienstag. "Das wäre dann nicht schön für die Feuerwehrleute und die Zuschauer, wenn dann die Stände "wärmenden Getränken" und Essen geschlossen hätten, meint Saberatzky, der den vom THW-Helferverein präsentierten Weihnachtsmarkt organisiert.

Eröffnet wird die Veranstaltung auf dem Alexanderplatz am Freitag, 2. Dezember. An den beiden Freitagen sowie am Nikolaustag hat der Markt ab 17 Uhr, an den Samstagen und Sonntagen ab elf Uhr geöffnet. Die Buden haben mindestens bis 21 Uhr, längstens bis 22 Uhr offen. "Die Kernzeiten müsst ihr einhalten", betont Saberatzky. Der Organisator kündigt an, dass es ein größeres Bühnenprogramm mit einer besseren Technik gebe. "Es haben sich schon einige Kindergärten und Schulen gemeldet, die auftreten wollen", sagt Saberatzky. Für ein besinnliches Programm stünden auch die German Church Singers und New Spirit. Die zwei Konzerte beiden Chöre seien kostenlos, erklärt Saberatzky.

In der Versammlung erwähnt der Organisator, dass die Gebühren gleich blieben, obwohl der Markt einen Tag länger sei. Bei den Gebühren wird unterschieden zwischen Vereinen/Privatpersonen und gewerblichen Anbietern sowie zwischen Getränke/Essen und Kunsthandwerk. In diesem Jahr gibt es die zweite Glühweinsammeltasse. "Diesmal in tannengrün", sagt Saberatzky. 2015 war die Tasse kobaltblau. Das Motiv bleibe gleich. Das THW sowie die SPD und die CDU haben bereits angekündigt, die Tassen wieder anzubieten. Weitere Beschicker haben Interesse angemeldet. Vorerst bestellen die Organisatoren 1000 Stück. Der Transport sowie der Auf- und Abbau der Hütten, die Müllentsorgung, die Stromkosten, die Wasserbereitstellung, Gewa, Versicherungen, Künstlergagen, Spülmaschine oder Toiletten nennt Saberatzky als Kostenfaktoren . Wobei er darauf hinweist, dass die Mülleimer nur für die Besucher seien. "Nehmt euren Abfall mit nach Hause" appellierte Saberatzky an die Standbetreiber.

Schon bei der Vorbesprechung zeichnet sich ein großes Interesse an dem Weihnachtsmarkt. "Der THW hat 30 Hütten. Wenn ich mir die Anmeldungen anschaue, denke ich, das THW muss noch Hütten bauen", sagt der Organisator. Neben den THW-Hütten haben auch einige Anbieter eigene Stände . "Aber mehr als 50 können es nicht werden." Denn die Veranstalter wollen den Markt nicht in Richtung Schlossplatz oder Fußgängerzone ausdehnen. "Wir bleiben auf dem Alexanderplatz und in der Vertiefung hinter der Kirche." Dabei versuche er, dass alle Beschicker den gleichen Platz wie im Vorjahr bekämen. "Aber manchmal muss man auch verschieben, damit sich Essen und Getränke und Handwerk abwechseln." Diskutiert wurde auch über die Beschallung in die Vertiefung - Saberatzky: "Die einen wollen es, andere nicht" - oder den weiterhin einen Euro preiswerteren "Gospel-Glühwein" für Besucher des Gospelkonzerts in der Alexanderskirche.

City-Managerin Petra Stricker informierte, dass auch in diesem Jahr wieder Kindergärten und Schulen Weihnachtsbäume auf dem Markt schmückten. Weiter gebe es auch in diesem Jahr ein Nikolaustreffen.

<strong>weihnachtsmarkt-zw.de