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Wehmütige Erinnerung ans Babyschwimmen

Wehmütige Erinnerung ans Babyschwimmen

Das Evangelische Krankenhaus in Zweibrücken schließt am kommenden Freitag, 30. September, endgültig seine Pforten. Vergangene Woche baten wir daher die Merkur-Leser, uns ihre speziellen Erinnerungen an die Klinik zukommen zu lassen. In unserer Reihe "Krankenhaus-Geschichte(n)" stellen wir in dieser Woche jeden Tag eine dieser Geschichten vor. Heute: Das erste Babyschwimmen im Krankenhaus.

Ein ganz besonderes Verhältnis hat Vincenzo Storero zum Evangelischen Krankenhaus Zweibrücken . "Ich hatte vis-à-vis des Krankenhauses Jahrzehnte ein Lokal", erzählt der Rentner. Noch heute gibt es das Restaurant San Remo, sein Cousin führt es nun. Storero verfolgt die Schließung der Klinik mit Wehmut. "Ich finde es sehr schade, dass das Krankenhaus geschlossen werden muss", sagt er.

Storero verbindet mit dem Evangelischen Krankenhaus aber nicht nur berufliche Erinnerungen. So sei er zwei Mal in dem Krankenhaus operiert worden. "Außerdem war meine Tochter vor 37 Jahren eines der ersten Kinder, das am Babyschwimmen teilgenommen hat", erzählt er mit Stolz. Der Pensionär hat der Merkur-Redaktion einen Zeitungsausschnitt aus diesen Tagen mitgebracht. Das Bild aus dem Pfälzischen Merkur vom 14. November 1979 zeigt seine Frau und die Tochter.