Rimschweiler Ortsvorsteher Für den nicht ganz so Neuen gibt es viel zu tun

Zweibrücken · Klaus Fuhrmann will als Rimschweiler Ortsvorsteher die angefangenen und bevorstehenden Projekte begleiten.

Der neu gewählte Ortsvorsteher Klaus Fuhrmann hofft, dass es im Hirtengarten (Foto) in diesem Jahr voran geht.

Der neu gewählte Ortsvorsteher Klaus Fuhrmann hofft, dass es im Hirtengarten (Foto) in diesem Jahr voran geht.

Foto: Norbert Schwarz

Für die Bürger von Rimschweiler Ansprechpartner und nach Möglichkeit Helfer sein, begonnene Projekte wie etwa den Bebauungsplan „Hirtengarten“ in die Umsetzungsphase überzuleiten, beim immer noch diskutierten Thema Fahrbahnteiler (der Beginn der Sperrung ist für den 13. Februar angekündigt) moderieren – über mangelnde Betätigungsfelder kann sich der am Sonntag gewählte Rimschweiler Ortsvorsteher Klaus Fuhrmann (SPD)  wahrlich nicht beschweren. Die Sitzung zur Amtseinführung des neuen Ortsvorstehers von Rimschweiler soll bei der kommenden Sitzung am 16. Februar erfolgen. Die Uhrzeit des Sitzungsbeginns steht noch nicht fest.  

Für die verbleibende Wahlperiode nimmt der 53-jährige Klaus Fuhrmann, der beim Zweibrücker Maschinenbauunternehmen Pallmann freigestellter Betriebsratsvorsitzender ist, die Aufgaben des Ortsvorstehers in der größten Vorortgemeinde von Zweibrücken wahr. Aus gesundheitlichen Gründen hatte die Amtsvorgängerin und langjährige Ortsvorsteherin Isolde Seibert zum Jahresende die Amtsführung niedergelegt.

Volle Konzentration auf die gegenwärtigen Aufgaben, das ist die Losung des frisch gewählten Ortsvorstehers, der sich natürlich auf die Aufgaben freut. Auch in Kenntnis der Umstände, dass Schwierigkeiten nicht ausbleiben, wie das Thema „Fahrbahnteiler Rimschweiler“ deutlich mache. Dazu Klaus Fuhrmann: „Wir haben im Ortsbeirat sehr eingehend mit dem Vertreter des LBM die Möglichkeiten ausgelotet, wie eine Vollsperrung zu umgehen ist. Eine zufriedenstellende Lösung war nicht zu finden, zumal die Ausschreibung des Vorhabens schon mit der entsprechenden Vorgabe Vollsperrung versehen gewesen ist!“

Ortsvorsteher Klaus Fuhrmann ist aber der festen Überzeugung, dass die Anlieger der Ortsdurchfahrt sehr wohl geräuschmäßig profitieren, weil der Fahrzeugverkehr verlangsamt wird. Die bisher dort aufgestellt Warntafel soll später auch mehr zur Ortsmitte hin versetzt werden, Klaus Fuhrmann ist sich gewiss: „Die Anlieger profitieren von alledem!“  

Erschließung des Baugebietes Hirtengarten ist das nächste Stichwort. Was es mit den Untersuchungen der Bodenproben auf sich hat, weiß Fuhrmann derzeit nicht, will jedoch auf die schnellstmögliche Erschließung drängen und alle Kräfte dafür bündeln, dass nicht nur Eigenheime sondern nach Möglichkeit auch Mietwohnungen entstehen. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum auch für die Menschen, die sich kein Eigenheim finanziell leisten können!“, sagt er.

Der Ausbau der Bayernstraße im kommenden Jahr sei vorzubereiten, denn es wird der ersten Straßenzug in Rimschweiler sein, der über den „wiederkehrenden Straßenbeitrag“ von allen Grundstückseigentümern in der Ortslage mitfinanziert wird.

Auf die Fahne geschrieben hat sich Fuhrmann zudem die Frage um den Erhalt und die Sanierung des Bürgerhauses. „Die Stadt trägt die Unterhaltungs- und Sanierungskosten. Das ist richtig. doch das, was uns an Kosten und Belastungen vorgelegt wurde, muss man relativiert sehen. Wenn ich einmal den Kostenfaktor Sanierung Toilettenanlage beispielsweise habe, dann kommt dieser ja nicht jedes Jahr. Unsere Bürger haben Anspruch auf einen adäquaten Treffpunkt. Wenn dieser entsprechend ausgestattet ist, kann ich als Vorortgemeinde auch Nutzungsgelder akquirieren. Da greift eins ins anderen und darüber müssen wir sehr ernsthaft mit der Stadt reden!“ Für Klaus Fuhrmann hat das Bürgerhaus einen hohen Stellenwert, weil diese Einrichtung ein Ort zum Treffen für alle Einwohner, gleich welchen Alters und Herkunft sein kann. „Wir müssen auch dem Bürger etwas anbieten, darauf haben alle ein Anrecht!“