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Zweibrücken: Wäldchen muss Aufschwung bei Terex weichen

Zweibrücken : Wäldchen muss Aufschwung bei Terex weichen

Der Zweibrücker Kranbauer Terex ist wieder auf der Gewinnerstraße. So zumindest muss man wohl die aktuellen Nachrichten aus dem Unternehmen bewerten. Da ist zum einen die gute Auftragslage: Gerade frisch hereingekommen sind etwa zwei Aufträge für den Gittermastkran CC8800. Außerdem, bestätigt Personalgeschäftsführer Frank Schättle Merkur-Informationen, werden neue Mitarbeiter gebraucht. Die werden jedoch „vornehmlich über Arbeitnehmer-Überlassung“, sprich Leiharbeit, rekrutiert. Der Aufschwung hatte sich schon während der Verhandlungen zwischen Terex und der IG Metall im vergangenen Jahr abgezeichnet. Ursprünglich sollten im Rahmen eines groß angelegten Sparprogrammes mehrere 100 Stellen abgebaut werden.

Der Konjunkturschub ist auch verantwortlich für ein Ereignis, das Merkur-Leser Patrick Lang auf die Palme bringt: Am Rande des Terex-Geländes in der Dinglerstraße wurde ein kleines Waldstück abgeholzt. Lang wörtlich: „Mindestens 6 ausgewachsene, große gesunde Tannen wurden gefällt, Gebüsche et cetera  komplett entfernt. Als Anlieger weiß ich, dass auf diesem kleinen Waldstück viele Vögel und auch Eichhörnchen beheimatet waren. Ihnen wurde nun der Lebensraum genommen.“  Jahrzehntelang habe man das Waldstück in Ruhe gelassen, „so dass sich hier große Tannen und Gebüsche et cetera ausbreiten konnten, und somit kleinen Tieren einen hervorragenden Lebensraum boten“.

Dass das so war, bestreitet Terex nicht. Laut Schättle war die Rodung aber nötig, weil man auf dem Gelände Platz für die Abnahme brauchte.