VT Niederauerbach bietet Wirbelsäulengymnastik an Besser leben mit einem starken Rücken

Zweibrücken · Die VT Niederauerbach startet am Montag, 9. Januar, mit neuen Kursen in Wirbelsäulengymnastik. Der Einstieg ist aber auch später jederzeit möglich.

Auch Pilates-Elemente bietet die Wirbelsäulengymnastik bei der VT Niederauerbach.

Auch Pilates-Elemente bietet die Wirbelsäulengymnastik bei der VT Niederauerbach.

Foto: picture alliance/dpa/dpa-tmn/Tobias Hase

Kaum einer hat nicht schon mal mit Rückenproblemen zu kämpfen gehabt. Inzwischen sind Rückenbeschwerden sogar die Hauptursache für Krankschreibungen. Dabei muss nicht unbedingt eine Erkrankung zugrunde liegen. Schon ungewohnte Belastungen können leicht zu schmerzhaften Verspannungen führen, wenn die Rumpfmuskulatur zu schwach ist.

Durch ständiges Sitzen, unzählige Stunden am Computer, auch Stress im Alltag in Kombination mit fehlendem sportlichem Ausgleich verkümmern Bauch- und Rückenmuskeln. Hinzu kommt das Risiko durch Fehlhaltungen. Die Folge: Rückenschmerzen. Während manche Ärzte früher zur Ruhe rieten, ist heute klar, dass vor allem das Gegenteil hilft.

Viele Rückenschmerz-Patienten und -Patientinnen denken, dass sie sich schonen müssten, die Wirbelsäule immer schön gerade halten und vor allem keine falsche Bewegung machen dürften, um ihren Rücken nicht zu schädigen. Ob eine Bewegung schmerzhafte Folgen hat, hängt aber davon ab, wie belastbar der Körper gerade ist. Statt sich zu schonen, sollte man sich möglichst vielfältig bewegen, die persönliche Belastungsgrenze herausfinden und behutsam erweitern. Selbst ein Bandscheibenvorfall ist in der Regel kein Grund zum Fürchten. Bandscheibenschäden heilen in den meisten Fällen auch ohne Therapie aus und hinterlassen keine bleibenden Schäden.

Wer Schmerzen im Rücken vorbeugen oder bestehende Probleme lindern möchte, kommt daher an einem gezielten Rückentraining nicht vorbei. Ansprechpartner hierfür sind Fitnessstudios oder auch Sportvereine.

Bei der VT Niederauerbach zum Beispiel startet am kommenden Montag, 9. Januar, ein Kurs „Wirbelsäulengymnastik“. „Ich biete Übungen zur Dehnung, Mobilisierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur“, erklärt Kursleiter Markus Guth. „Eine Mischung aus Yoga- und Pilateselementen und aus progressivem Muskelentspannungstraining nach Jacobson“, fügt er hinzu. Entscheidend sei der Wechsel zwischen An- und Entspannung. Auch Atemübungen gemäß Tai Chi seien Bestandteil des Trainings.

„Wir trainieren natürlich nicht nur den Rücken, sondern vielmehr den ganzen Körper“, so Markus Guth. „Am besten ist es natürlich, wenn der Rücken schon in jungen Jahren prophylaktisch trainiert wird und nicht erst, wenn die Schmerzen eingetreten sind“, weiß der Gesundheits- und Fitnesstrainer. Doch natürlich sei es nie zu spät, mit dem Training zu beginnen. „Erfahrungsgemäß beginnen die meisten mit 35 bis 40 Jahren mit dem Training, doch früher wäre besser“, weiß er.

Ein eigenes Wirbelsäulenleiden hatte Markus Guth vor über 20 Jahren selbst zum Rückentraining bewogen. Begeistert von den Möglichkeiten, die ein solches Training Betroffenen bietet, hat er sich weitergebildet und zum Trainer ausbilden lassen. Jetzt gibt er sein Wissen an andere weiter und unterstützt sie in ihrem Bestreben, schmerzfrei zu leben.