Vögel haben keine Lobby

Zweibrücken. Das kam etwas unerwartet. Gestern morgen besetzte ein Entenschwarm den Stehtisch der Merkur-Redaktion, der dort wegen der Aktion "Redaktion zum Anfassen" zwischen zehn und elf Uhr aufgebaut war. Wohl ein Dutzend Enten mögen es gewesen sein, die wild durcheinander auf Merkur-Redakteur Jan Althoff einquakten

Zweibrücken. Das kam etwas unerwartet. Gestern morgen besetzte ein Entenschwarm den Stehtisch der Merkur-Redaktion, der dort wegen der Aktion "Redaktion zum Anfassen" zwischen zehn und elf Uhr aufgebaut war. Wohl ein Dutzend Enten mögen es gewesen sein, die wild durcheinander auf Merkur-Redakteur Jan Althoff einquakten. Das Gros der Gruppe bestand aus roten Renn-Enten, aber auch ein paar aggressive Zeitungs-Enten hatten sich unter die Gruppe gemischt. Sie waren - die Chronistenpflicht lässt nicht zu, dass wir das unter den Tisch fallen lassen - ungehalten.Zu selten, quakte eine Renn-Ente, die ihre Nummer nicht in der Zeitung lesen wollte, stünden Wasservögel im Zentrum der Berichterstattung. Stattdessen würden aggressiven Raubtieren wie Katzen komplette Seiten gewidmet sowie die Belange der Menschen komplett überbewertet. Ruhe kehrte erst ein, als den Tieren eine ausführliche Berichterstattung über das dritte Entenrennen auf dem Schwarzbach am Sonntag, 25. Juli, um 15 Uhr zugesagt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde bekannt, dass einige Enten für den großen Renntag noch immer ohne Sponsoren sind. Das sei skandalös, so die einhellige Meinung. jamAuch heute freut sich die Merkur-Redaktion zwischen zehn und elf Uhr auf ein nettes Gespräch mit ihren - menschlichen - Lesern. Für Fragen und Anregungen zur Verfügung steht Merkur-Redakteur Eric Kolling.