Viel Tam-Tam beim Umzug

Bislang 24 Gruppen mit 600 Teilnehmern haben sich für den Zweibrücker Fasenachtsumzug angemeldet – mehr als in den letzten Jahren. Zahlreiche Musikgruppen feuern den närrischen Lindwurm, der sich ab 14.11 Uhr durch die Innenstadt schlängelt, an.

In diesem Jahr gibt es beim Zweibrücker Fasenachtsumzug nicht nur einiges zu sehen, sondern auch zu hören. Neben der Zweibrücker Stadtkapelle, die den um 14.11 Uhr an der Festhalle startenden Umzug anführt, dem Fanfarenzug Bexbach, dem Musikverein Schwarze Husaren aus Kleinsteinhausen, der Trommelschule Tam-Tam aus Zweibrücken sowie den Guggenmusikern der Rodalber Hexen sorgt beispielsweise die Band Coldville auf einem Wagen für ordentlich Tam-Tam.

Bisher haben sich 24 Gruppen mit 19 Lkw, Autos oder Traktoren angemeldet. Das sind nach Aussage des städtischen Kulturamts mehr als in den letzten Jahren. Aktuell sind es 600 Teilnehmer, die auf den Motivwägen oder als Fußgruppen durch die Straßen der Innenstadt ziehen. Es seien aber noch spontane Anmeldungen möglich, weisen die Organisatoren darauf hin, dass noch weitere Gruppen mitmachen dürfen.

Neben den fünf Zweibrücker Fastnachtsvereinen nehmen wieder zahlreiche Vereine und Gruppen teil, um sich den zigtausend Zuschauern zu präsentieren. Laut Kulturamt sind erstmals auch zwei Gruppen von Behinderten mit dabei. Dazu kommen auch Rollstuhlfahrer. Das Wetter hat auch einen Einfluss auf die Zuschauerzahl. Und da sind die Aussichten gut (siehe Kolumne "So wirds Wetter", Seite 14).

Der Umzug löst sich nach dem Passieren der Tribüne am Alexanderplatz in der Gutenbergstraße auf. Zum Abschluss überreichen die Narren dem Oberbürgermeister wieder den Stadtschlüssel. Danach wird aber in den Kneipen, Bistros und Cafés kräftig weiter gefeiert. Neben dem Zelt und den Ständen auf dem Alexanderplatz sind in diesem Jahr auch auf dem Schlossplatz Jahrmarktstände aufgebaut.