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Viel Grusel und Urkunden für Unerschrockene

Viel Grusel und Urkunden für Unerschrockene

Wie schon in den vergangenen Jahren rief das diesjährige Halloween-Spektakel in der Zweibrücker Innenstadt am Samstag wieder verschiedene Meinungen hervor. 2000 Besucher feierten das Gruselfest.

Alle Jahre wieder könnte man sagen, und das sogar in zweierlei Hinsicht. So lud die Stadt auch in diesem Jahr wieder zum Halloween-Spektakel in der Innenstadt ein und auch in diesem Jahr gab es Änderungen beim Angebot und Ablauf. Erstmals wurde an zwei Tagen zu schaurigem Treiben eingeladen, am Freitag zum "sanften Halloween-Auftakt" beim Einkaufsbummel. Das sei der Tatsache geschuldet gewesen, dass Halloween in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, erzählte City-Managerin Petra Stricker. Das tatsächliche Halloweenfest fand dann am Samstag statt. Bereits um elf Uhr durften mit der deutschen Waldjugend Kürbisse geschnitzt werden. 60 Stück waren gerichtet, die waren am Ende alle weg und zierten am Abend den Brunnen auf dem Schlossplatz. Um 17 Uhr ging es auf dem Hallplatz dann rund. Mit einem illuminierten Brunnen als Hexenkessel und der Tanzgruppe "Traumzeit" wurde das Fest von Oberbürgermeister Kurt Pirmann, gemeinsam mit der Rosenkönigin Katrin I. sowie Petra Stricker offiziell eröffnet. Mit einem Fackelzug ging es dann gemeinsam auf den Hallplatz. Statt dem Laufen von Geschäft zu Geschäft, wurden für die Kinder Gruselzelte errichtet, durch die sie Hindurchlaufen konnten. Drinnen warteten Skelette, lebendige "Erschrecker", ein Grab, Spinnennetze und einiges mehr. Wer das schaffte, bekam nicht nur etwas Süßes, sondern auch eine Urkunde. Gegen 18.30 waren die 500 vorbereiteten Urkunden allesamt ausgestellt. Daneben sorgte beispielsweise ein beleuchteter Planwagen und eine Feuershow für Unterhaltung. Der veränderte Ablauf hatte auch Auswirkungen auf die Süßigkeitenmenge, die in diesem Jahr deutlich geringer ausfiel. "Das ist auch ein Gesundheitsthema, das haben wir lange diskutiert", erklärte Petra Stricker. Man wollte das Fest nicht nur auf Süßes oder Saueres reduzieren, sondern "wir wollen, dass die Menschen unsere Stadt erleben", erklärte sie weiter. Ihrer Einschätzung nach sei das mit dem neuen Angebot ganz gut gelungen. Die Meinungen der Besucher teilten sich in dieser Hinsicht, wie ebenfalls jedes Jahr. Manche bemängelten das geringe Speise- und Getränkeangebot und die wenigen Süßigkeiten, andere hatten jede Menge Spaß in den Zelten oder bei der Feuerschau.