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Verschönerungswettbewerb geht in neue Runde

Verschönerungswettbewerb geht in neue Runde

Rund 30 Familien haben zuletzt bei dem Wettbewerb „Wattweiler blüht auf“ mitgemacht. Auch dieses Jahr soll die Aktion stattfinden. Heiß diskutiert wird derweil im Ort über den maroden Zustand der K 1 Richtung Saarland.

Unser Dorf soll noch schöner werden: Das war vor einigen Jahren der Ansporn des damaligen Ortsvorstehers Jürgen Kroh, der deshalb den Wettbewerb "Wattweiler blüht auf" ins Leben rief. Die Resonanz war höchst erfreulich. Rund 30 Familien im Ort haben in Vorgärten, rund um ihr Haus oder sogar auf den Fensterbänken mit Blumenschmuck oder anderen Ideen für ein tolles Ortsbild gesorgt. Das gesamte Dorf blühte regelrecht auf. Insbesondere die Durchgangsstraße, an deren Geländer auch Blumenkästen installiert wurden, wird seitdem von Besuchern des Zweibrücker Stadtteils bewundert.

Auch in diesem Jahr soll die Aktion stattfinden, wie der amtierende Ortsvorsteher Reinhard Kunze informiert. Für den Wettbewerb sei keine Anmeldung nötig. Es finde wieder eine Ortsbegehung einer Jury statt, die dann über die schönsten Anlagen entscheiden wird. Die Prämierung findet dann im Herbst statt. Während der Veranstaltung soll es auch wieder einen interessanten Vortrag geben.

Heiß diskutiert werde in Wattweiler vor allem über den maroden Zustand der Kreisstraße K 1 in Richtung Saarland. "Die Verbindungsstraße ins Bliestal ist ein Dauerthema", so Kunze. Nach der neuesten Planung sei die Erneuerung nicht vor 2017 zu erwarten. Auch durch ständige Ausbesserungen seien die Löcher nicht verschwunden. Besonders prekär: Durch die Baustelle an der Auffahrt zur Autobahn A 8 nutzen viele die Straße nach Wattweiler , um nach Zweibrücken zu gelangen.

Die Hochwaldstraße sei inzwischen auch ein Sanierungsfall, im Frühjahr müssten die Löcher ausgebessert werden. Eine weitere Straßensanierung sei im "Schulacker beim Elies Eck" nötig, da dort der Bürgersteig schräg ist.

Es gebe aber auch Positives zu berichten: So sei der Fahradrundweg "Velo visavis", an der Römerstraße nicht mehr unterbrochen. Der Weg dürfe nun genutzt werden, berichtet der Ortsvorsteher.