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Verein „Kultur in der Himmelsbergkapelle“

Helexier als großzügiger Partner : Wieder Kultur in der Himmelsbergkapelle

Der Verein „Kultur in der Himmelsbergkapelle“ nimmt seinen monatlichen Veranstaltungsreigen wieder auf. Den Auftakt macht die Feier „40 Jahre Echoverlag Zweibrücken“ mit gleich zwei Buchvorstellungen durch die Autoren.

„So sind wir noch nie empfangen worden!“ Gerührt nahm Elisabeth Brach, Vorsitzende des Vereins „Kultur in der Himmelbergkapelle“ in Begleitung ihres Stellvertreters Wolfgang Ohler den Blumenstrauß aus Händen von Klaus-Dieter Hielscher in Empfang. Ganz offiziell übergaben der Helexier-Berater und Sprecherin Susanne Jüllich die Nutzung der beliebten Himmelbergkapelle damit an den gemeinnützigen Verein.

„Die Firma Helexier kommt uns sehr entgegen und sponsert Heizung, Licht und die Reinigung“, sagt Elisabeth Brach. „Wir sind sehr dankbar, dass der Verein künftig keine Raummiete mehr zu zahlen braucht.“ So schlage wenig zu Buche, dass der rund 60 Mitglieder starke gemeinnützige Verein mit Beginn der Einschränkungen auf seine Mitgliedsbeiträge verzichtete. Alle hätten die Treue gehalten.

„Heureka! Die Kapellen-Kultur-freie Zeit ist jetzt vorüber“, frohlockte Wolfgang Ohler. Mit zwei Buchvorstellungen und damit der Feier „40 Jahre Echo Verlag Zweibrücken“ wagt der Verein am Freitag, 29. Oktober, seinen Neustart nach der langen Pause. Bärbel Philippi präsentiert den Fortsetzungsband ihrer Kindheitserlebnisse mit dem Buch „Die Parkplatzbande“ in Mundart und Edgar Steiger eine Sammlung seiner Zeitungs-Kolumne „Der Sepp vom Hallplatz“.

„Wir waren vorher so gut am Laufen“, bestätigt Pfarrerin Elisabeth Brach, die den Verein, als das Evangelische Krankenhaus Zweibrücken seine Pforten schloss, mit initiiert hat und ihm seit seiner Gründung vor vier Jahren vorsteht. Seit November 2017 habe es bis auf die Sommerpause in jedem Monat eine Veranstaltung gegeben. „Wir hatten sehr viele, sehr gute Veranstaltungen, die auch zahlenmäßig sehr gut angenommen wurden“, erinnert sie an den oft bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Kapellenraum.

Neben dem vielfältigen und stets niveauvollen Programm lebe die Krankenhauskapelle von ihrer ganz besonderen Atmosphäre, ihrem ganz eigenen Charme und von der Verbindung, die viele Menschen in Stadt und Land bis heute fühlen. Mit dem Himmelsbergchörchen gründete sich sogar eine Singgemeinschaft als musikalisches Aushängeschild.

Elisabeth Brach lässt noch einmal die Veranstaltungen Revue passieren: „Viele Lesungen, Chorkonzerte, wundervolle Neujahrskonzerte, die Musikschule mit Harfen, Margarete Palz mit ihren Kostümen zu den Vier-Jahreszeiten, die Sickinger Drehorgel-Musikanten, die ‚Russische Seele’, sogar plastische Kunst mit Skulpturen und Bildern – wir hatten eine richtig bunte Mischung und Reihenfolge.“ Das soll nach Beschluss der Mitgliederversammlung auch künftig wieder so sein. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde das Vorstandsteam bestätigt und der Veranstaltungsreigen mit einer Monatsveranstaltung wieder aufgenommen. Elisabeth Brach blickt voraus: „Wir haben viele Ideen im Hinterkopf, etwa einen Irischen Abend im Frühling oder einen Abend mit Bezirkskantor Helge Schulz zum Thema ‚Der kleine Prinz’“. Dank der guten Zusammenarbeit mit Helexier könne der Verein jetzt sogar zu besonderen Anlässen in Absprache mit dem Dekanat Gottesdienste anbieten.

Bei der Veranstaltung haben 60 Personen Zutritt nach 2G mit Statusnachweis. Anmeldung bei Elisabeth Brach per Mail an pfarramt.winterbach@evkirchepfalz.de oder Tel. (0 63 37) 358. Die Anmeldefrist endet am 23. Oktober. Der Vorstand betont: „Am Abend der Veranstaltung werden Anmeldung und Status am Eingang kontrolliert. Wir bitten deshalb, möglichst eine halbe Stunde vor Beginn zu erscheinen.

Mitgliedsbeitrag des Vereins „Kultur in der Himmelbergkapelle“: Pro Jahr 60 Euro für Paare, 45 Euro für Einzelpersonen. Spendenkonto IBAN DE80 5425 0010 0081 0113 55. Weitere Termine: 12. November Lesung mit Barbara Franke, 26. November Krimilesung mit Wolfgang Ohler.