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Über 20 Nationen feiern ein Fest der Begnung

Über 20 Nationen feiern ein Fest der Begnung

Das Zweibrücker Begegnungsfest ist weit mehr als die Präsentation von Brauchtum und kulinarischen Spezialitäten. Davon konnten sich am Samstag einmal mehr die Besucher während der siebten Auflage dieser Veranstaltung auf dem Herzogplatz überzeugen.Oberbürgermeister Kurt Pirmann betonte, dass Zweibrücken eine tolerante und weltoffene Stadt sei, in der Menschen anderer Nationalitäten stets willkommen seien.

Jeder von ihnen bringe ein Stück Heimat mit, das sie nun auch anderen zeigen könnten. Gertrud Schanne-Raab hat das Fest, das alle zwei Jahre stattfindet, federführend für den Arbeitskreis Integration des Kriminalpräventionsrates der Stadt organisiert. Sie freute sich, dass es diesmal gelungen sei, Teilnehmer aus rund 20 Ländern zu gewinnen. Mit dabei war auch Mitan Chebremeskel aus Eritrea, die bereits seit über 30 Jahren in Zweibrücken lebt. An ihrem Stand gab es Rohrkaffee und ein besonderes Weizenbrot. Direkt daneben servierte Pervin Taze kurdische Speisen und türkische Pizza. Die Palette des kulinarischen Angebots reichte von Pirrogen über französische Merguez bis hin zu Paella oder dem peruanischen Papas à la huancayo.

Mit von der Partie waren auch die Polizei , die Stadtbücherei, die Volkshochschule und eine Reihe anderer Organisationen, etwa die Lakota Waldorfschool. Das Bündnis Buntes Zweibrücken und das Stadtjugendamt hatten zudem für die Kinder Mal-Aktionen organisiert.

Eröffnet wurde das Fest mit Liedern von der Herzog-Wolfgang-Realschule. Viel Applaus gab es vor allem bei den Auftritten der Sängerin Efe.