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Neujahrsempfang: Treppenlift für Dorfgemeinschaftshaus

Neujahrsempfang : Treppenlift für Dorfgemeinschaftshaus

Mittelbachs Ortsvorsteher Kurt Dettweiler kündigt beim Neujahrsempfang Kostenprüfung an.

(sf) Der noch berufstätige Ortsvorsteher von Mittelbach- Hengstbach, Kurt Dettweiler (FWG), hofft, dass er in diesem Jahr die Zeit findet, einmal die Seniorenstube zu besuchen. „Vielleicht mit einem Geschenk“, sagte Dettweiler beim Neujahrsempfang des Stadtteils in der Mittelbacher Schulturnhalle. Er möchte prüfen lassen, was ein Treppenlift für das Dorfgemeinschaftshaus Mittelbach kostet. Mit einem solchen Lift könnte der Weg gehbehinderter Menschen zur Toilette erleichtert werden.

In seiner Rede betonte der Ortsvorsteher, dass die Verkehrssicherheit in diesem Jahr „ganz oben auf der Agenda“ stehe. Nur durch „viel Glück“ sei bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Altheimer Straße im Sommer kein Mensch zu Schaden gekommen (wir berichteten). Mit ständigen Geschwindigkeitsmessungen und dem Einzeichnen von Parkflächen auf der Straße sollen die Raser gebremst werden. Dabei wiederholte Dettweiler, dass „parken auf dem Bürgersteig nicht zulässig ist“.

Ein weiteres Thema ist der Zugang nach Hengstbach und zum Baugebiet Auf Äckerchen. Dies sei derzeit nur über einen Feldweg möglich. Da ein Straßenausbau nicht über wiederkehrende Beiträge finanziert werden kann, schlug Dettweiler erneut eine beiderseitige Bebauung einer Straße vor. Diesen Vorschlag habe die Bauverwaltung „vorschnell“ abgewiesen. Die Beseitigung des „Schandflecks“ Hengstbacher Straße 100 und die Sanierung des Glockenturms des Hengstbacher Friedhofs nannte der Ortsvorsteher als weitere Aufgaben.

Dazu hoffte Dettweiler, dass die Großbaustelle des Kreisels am Nagelwerk unter dem die Anlieger des Etzelwegs in Ixheim am meisten zu leiden hätten, in diesem Jahr abgeschlossen wird. Bei seinem Rückblick bedauerte Dettweiler, dass sich auf den beiden Storchennestern im Bickenalbtal noch keine Störche niedergelassen hätten. „Aber auf der Wiese sind die Störche schon herumspaziert.“

Dettweiler sprach auch den Adventsmarkt an. Obwohl der nur an einem Tag geöffnet gewesen war, sei er ein Erfolg gewesen. Dabei dankte er dem Kindergarten und der Grundschule, die den Markt eröffnet hatten. „Ohne die könnten wir den Adventsmarkt vergessen.“ Und ohne Otto Imhof mit seinem Traktor „wird es keinen Adventsmarkt und auch kein Dorffest mehr geben“.

Dettweiler appellierte bei dem Empfang, dass sich die Bürger bei den Festen einbringen müssten. Ebenso warb er um Paten oder Sponsoren für die Weihnachtsbeleuchtung für Hengstbach. In Mittelbach hängen in der Weihnachtszeit beleuchtete Sterne an den Straßenlampen der Ortsdurchfahrt. In Hengstbach sollen wie von ihm versprochen 2020 auch Sterne leuchten. 200 Euro kostet ein kompletter Stern. Das Ehepaar Sabine Wilhelm-Schmidt und Bernd Schmidt habe den ersten Stern gestiftet.