Kommentar : Theater, Theater!

Die Vorfreude ist groß: Unserer Stadt steht das Straßentheater-Spektakel bevor. Nach Stadtfest und Turnerjahrmarkt wohl der größte Publikumsmagnet Zweibrückens. Kein Wunder: Die Auswahl der Straßenkünstler ist stets gelungen, die Artisten bringen eine Leichtigkeit des Seins in die Fußgängerzone, die guttut.

Weniger gut tut derweil, was sich auf Facebook abspielt. Auch dort wird Theater geboten. Theater (aus dem Altgriechischen) heißt „Schaustätte“. Facebook ist eine solche Schaustätte. Hier setzen sich die Menschen in Szene, sie kommunizieren. Diese Kommunikation ist mit Blick auf die geschwächten und verendeten Krähen in der Allee allerdings aus dem Ruder gelaufen, üble Worte sind zu lesen. Das Kreisveterinäramt wird die Ursache der Krähen-Not untersuchen. Warten wir das Ergebnis ab. Es muss kein Tierhasser dahinterstehen. Die Natur kann unbarmherzig sein, sogar grausam. So, wie es leider manchmal auch der Mensch ist.