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Tennisclub Weiß-Blau hat viel vor

Tennisclub Weiß-Blau hat viel vor

Beim TC Weiß-Blau gab es auf der Mitgliederversammlung grünes Licht für einen Hallenbau und die Sanierung von zwei Plätzen. Das Herrenteam muss aus der Verbandsliga abgemeldet werden.

. Länger als in den letzten Jahren benötigten 44 Mitglieder des Tennis-Club Weiß-Blau Zweibrücken bis die Tagesordnungspunkte der Mitgliederversammlung abgearbeitet waren. Verantwortlich hierfür waren die zahlreichen Mitgliederfragen und das ausführliche Informationsbegehren zum Punkt "Bau und Finanzierung einer Tennishalle mit Sanierung von zwei Freiplätzen zu Allwetterplätzen". Ein dazu von der Vorstandschaft vorgestelltes Modell mit einem Gesamtumfang von rund 400 000 Euro könnte bei Genehmigung und entsprechender Bezuschussung sowie einer seriösen Finanzierung bereits mit Baubeginn im kommenden Jahr gestartet werden.

Das dazu noch erforderliche Darlehen kann auf Grund der gesunden Finanzsituation des Clubs ohne Beitragserhöhungen oder Umlagebeiträgen gestemmt werden. Von dieser günstigen Möglichkeit ließ sich die Versammlung letztlich überzeugen und beauftragte ohne Gegenstimme die Weiß-Blau-Vorstandschaft, alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Weiß-Blau-Vorsitzende Sabine Ellrich konnte nach der Begrüßung viel Positives über verschiedene Baumaßnahmen am Clubheim und an den Außenanlagen berichten und sich für das Engagement der beteiligten Mitglieder bedanken.

Im Bericht über die sportlichen Aktivitäten musste Sportwart Steffen Spies sein Bedauern über die Abmeldung der ersten Herrenmannschaft aussprechen. Zu viele Spieler der letztjährigen Herren 1 haben den Verein verlassen, so dass es künftig kein Power tennis mehr an der Hofenfelsstraße geben wird. Ansonsten läuft der Sportbetrieb aber recht erfolgreich. Bei den Aktiven konnten zwei Meisterschaften gefeiert werden, zu denen noch drei Meistertitel der Jugendteams hinzukamen, wie Jugendwartin Ingrid Steltmann in ihrem Bericht ergänzte.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters und stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Benoit konnten die Kassenprüfer diesem eine vorbildliche Kassenführung bescheinigen und die Entlastung des Vorstandes vorschlagen. Nach der einstimmigen Entlastung gab es dann Neuwahlen. Das gesamte Führungsteam wurde wiedergewählt. Auch beim Beschluss zur Fortführung des Verzehrbons wurde nicht lang debattiert. Mit einer Stimmenthaltung gibt es den Bon auch dieses Jahr wieder. Abschließend gab es noch die Anregung, die nicht besonders aussagekräftige Beschreibung einer Passiven Mitgliedschaft in der Satzung zu überarbeiten.