Tag der Diakonie in Zweibrücken Einblick in die Arbeit der Diakonie

Zweibrücken · Soziale Helfer haben anlässlich des Tages der Diakonie in Zweibrücken zum Austausch an der Alexanderskirche eingeladen. Das Motto lautete „Gemeinsam gegen Armut“.

 Entlang der Alexanderskirche konnten sich Interessierte an bunten Ständen über die zahlreichen Beratungsdienste der Diakonie informieren und dabei die Akteure im Kirchenbezirk Zweibrücken näher kennenlernen.

Entlang der Alexanderskirche konnten sich Interessierte an bunten Ständen über die zahlreichen Beratungsdienste der Diakonie informieren und dabei die Akteure im Kirchenbezirk Zweibrücken näher kennenlernen.

Foto: Diakonie Zweibrücken

(cms) Bei strahlendem Sonnenschein haben sich am Samstag die diakonischen Hilfeangebote in Zweibrücken der Öffentlichkeit vorgestellt. Entlang der Alexanderskirche auf dem Weg zum Markt konnten sich Interessierte an bunten Ständen über die zahlreichen Beratungsdienste informieren und dabei die diakonischen Akteure im Kirchenbezirk Zweibrücken näher kennenlernen.

Dekan Peter Butz eröffnete den Aktionstag. „Diakonie ist der Ausdruck gelebter Nächstenliebe“, betonte er in seiner kurzen Eröffnungsrede und sprach allen Mitwirkenden seinen Dank aus.

Dem Motto „Gemeinsam gegen Armut“ folgend wurden alle Passanten mit kostenlosem Wasser, Kaffee, Gebäck und ab dem Nachmittag mit alkoholfreien Cocktails begrüßt – was bei der Hitze großen Anklang fand. Bei den Damen der Ökumenischen Sozialstation durfte man sich Blutzucker und Blutdruck messen lassen, die Ambulante Hospiz- und Palliativberatung bot die Möglichkeit zum Austausch über grundlegende Lebensfragen.

Bei der evangelischen Jugendzentrale gab es nicht nur Infos zu den kirchlichen Angeboten für Jugendliche. Wer wollte, durfte Holz in die Höhe stapeln. Ein besonderes Highlight waren die beiden roten Rikschas der Initiative „Radeln ohne Alter“, die Menschen auf einer Tour durch die Zweibrücker Innenstadt ein Lächeln auf die Gesichter zauberten.

Einen wertvollen Impuls für die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Armut bot die Poetry von Amelie und Ruth. In ihren Beiträgen gingen sie eindrucksvoll auf Verteilungsgerechtigkeit, Ignoranz und Selbstzentrierung in sozialen Medien ein.

Die Straßenmusiker Marie-Claire und Joschka begleiteten mit einem Repertoire aus neuen und altbekannten Popsongs die Veranstaltung musikalisch. Die jungen Künstlerinnen und Künstler engagieren sich alle auch in der kirchlichen Jugendarbeit.

Veranstalter waren übrigens das Haus der Diakonie Zweibrücken und der Bezirksdiakonieausschuss des Kirchenbezirks Zweibrücken. Als zentrale Anlaufstelle in der Wallstraße 46 bietet das Haus der Diakonie als Einrichtung des Diakonischen Werks Pfalz seit Jahrzehnten kompetente Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenssituationen.

Dank der guten Vernetzung mit anderen sozialen Einrichtungen gelingt von hier aus die Vermittlung zu anderen Hilfsangeboten und Trägern – selbstverständlich ist das Angebot konfessionsübergreifend.