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Stehende Ovationen für Kurt Pirmann

Stehende Ovationen für Kurt Pirmann

Zweibrücken. Um 21.35 Uhr war es perfekt. Versammlungsleiterin Sabine Wilhelm teilte mit, dass Kurt Pirmann von allen 57 Delegierten zum SPD-Kandidaten für die Zweibrücker Oberbürgermeisterwahl gewählt wurde. Zum zweiten Mal am gestrigen Abend erhoben sich die Sozialdemokraten, um mit stehenden Ovationen ihre Zustimmung zum 55-jährigen Verbandsbürgermeister zu unterstreichen

Zweibrücken. Um 21.35 Uhr war es perfekt. Versammlungsleiterin Sabine Wilhelm teilte mit, dass Kurt Pirmann von allen 57 Delegierten zum SPD-Kandidaten für die Zweibrücker Oberbürgermeisterwahl gewählt wurde. Zum zweiten Mal am gestrigen Abend erhoben sich die Sozialdemokraten, um mit stehenden Ovationen ihre Zustimmung zum 55-jährigen Verbandsbürgermeister zu unterstreichen.Schon nach seiner Vorstellung waren die Delegierten aufgestanden, um Kurt Pirmann Beifall zu spenden. Diese Zustimmung erhofft sich Pirmann auch beim Wahlkampf: "Helft mit, dass ich der erste Lobbyist für Zweibrücken sein kann." Denn nach seiner Meinung habe Zweibrücken viele Potenziale, die man ungenützt lässt. Und da fühlt er sich in der Verantwortung, die abzurufen zum Wohle der Menschen in Zweibrücken. Pirmann möchte das erreichen, indem er in die Gegenwart und die Zukunft schaut.

Und sich auch nicht von den Oberbürgermeistern der Schwesterstädte sagen lässt, was Zweibrücken zu tun oder zu lassen habe. Pirmann: "Wir müssen selbst bestimmen, was wir wollen." Und die Stadt dürfe sich nicht selbst "schlecht reden". Dafür gab es zweimal spontanen Beifall. Dazu nannte Pirmann einige Beispiele wie die Arbeit am Stadtbild. Stichworte Alte Ixheimer Straße, Fußgängerzone oder Brauerei. Oder Wohnungen und Plätze für Senioren und junge Menschen. Schulpolitik. Förderung der Wirtschaft. Bei der Truppacherhöhe müsste man die Zukunft im Auge haben, um nicht später zu lamentieren. Pirmann: "Dabei gibt es nicht alles zum Nulltarif." Unterstützung erhielt Kurt Pirmann vom Ministerpräsidenten Kurt Beck. "Als langjähriger Bürgermeister hat er bewiesen, dass er ein Kommunalpolitiker aus bestem Schrot und Korn ist." Die Bodenständigkeit, aber auch die vorwärtstreibende Ader, die Erfahrung, der Sach- und Fachverstand oder die Besonnenheit zeichnen den "engagierten Sozialdemokraten" aus, betonte Beck.

Der Hausherr des Ernstweiler Hofes, Professor Dirk Reister, freut sich, dass in seinem Haus der künftige Zweibrücker Oberbürgermeister gekürt werde. "Es wird Zeit, dass sich nach acht Jahren Selbstdarstellung endlich wieder was tut." sf