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Freies W-Lan: Startschuss für freies W-Lan in der City

Freies W-Lan : Startschuss für freies W-Lan in der City

In der Zweibrücker Fußgängerzone sollen die Surfer-Welle bald höherschlagen. Gemeinsamhandel online.

Insel-Hüpfen soll bald nicht nur ein Merkmal des Urlaubs in Griechenland sein, auch in Zweibrücken ist man auf den Insel-Geschmack gekommen. Nicht wegen der Stadt am Wasser, sondern wegen der angestrebten vielen Insel-Lösungen zum einheitlichen Internetzugang für alle, die in der Innenstadt unterwegs sind.

Schon lange war man auf der Suche nach einer praktikablen Lösung und hat sie nun offenbar mit einem Vorschlag von Gerhard Maurer, stellvertretender SPD-Ortsvereins-Vorsitzender und Informationstechniker beim DRK, gefunden (wir berichteten vorab). Maurer sagte am Freitag bei der Vorstellung: „Eigentlich haben die relativ simple Lösung meine Kinder vorgeschlagen, die ja auch gerne überall ‚online‘ sind“. Warum also nicht die Geschäftsleute und Unternehmer in der Innenstadt fragen, ob sie nicht, wenn sowieso schon ein kabelloses Netzwerk (W-Lan) existiert, an einer gemeinsamen Lösung mitmachen, um Kunden sozusagen kostenlose Verbindungen von „Insel zu Insel“, sprich von Geschäft zu Geschäft zu ermöglichen. Gespräche mit dem Citymanagement und dem Gemeinsamhandel stießen dabei auf fruchtbaren Boden, so dass am Freitag als Pilotprojekt der kostenlose Internetzugang vor dem Reisebüro Schmid am Alexanderplatz in Betrieb genommen werden konnte. Der Empfang sei bis in die Von-Rosen-Straße und auf der anderen Seite bis zur Ecke Hauptstraße möglich, so Frank Schmid.

Weitere „Insel-Partner“ werden dringend gesucht und vom Gemeinsamhandel beworben. Die kostenlose Lösung, bei der man sich künftig nur einmal je Anbieter unter „Gemeinsamhandel“ mit dem Kennwort „Zweibrücken“ einloggen muss, da später das benutzte Handy, Smartphone, Tablet und ähnliches, wieder erkannt wird, ermöglicht dann eine stetige Verbindung ins Netz beim „Internet-Insel-Hüpfen“ durch Zweibrücken. Es sei sogar besser und stabiler als eine einheitliche Lösung durch eine Funkanlage, die oft Störungen verursache, erläutert Gerhard Maurer.

Voraussetzung für eine gute Abdeckung seien natürlich möglichst viele Teilnehmer, sind waren sich alle bei der Pilotpräsentation einig. Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD) findet die Lösung toll und ist sich sicher, mit der gemeinsamen Aktion den richtigen Weg zu gehen. „Ein modernes Bild wird bald in der Fußgängerzone Einzug halten, das dann auch junge Leute und Kunden den Weg zu uns finden lässt“, ist der OB überzeugt und ergänzt: „Wir müssen einfach mit der Technologie schritthalten und vorankommen“. Citymanagerin Petra Stricker bekam von ihm deshalb auch den Auftrag, bis März ein Konzept zu entwickeln, das eine Verknüpfung der Zweibrücker Händler (Offline-Handel) mit dem Online-Handel möglich machen soll. Eine weitere Innovation in der Zweibrücker Einkaufswelt.

Auch Ex-Landtagsabgeordneter Fritz Presl findet die gefundene Internet-Lösung gut, insbesondere weil meist ja eine „Fritz-Box“ benutzt werde.

Bei dem gleichen Termin stellte Vorstandsmitglied Serkan Karabulut die seit seit Freitag ins Netz gestellte Internetseite des Gemeinsamhandels Zweibrücken vor, die kompatibel für alle Endgeräte, ob PC oder Smartphone, ist. Abrufbar sind, neben der eigenen Präsentation, Terminpläne, Medieninfos, Programme, Mitglieder und alles Wissenswerte rund um den Gemeinsamhandel. Fotos und PDF-Dateien zum Download ergänzen das Angebot, das natürlich auch Mitgliedsanträge beinhaltet.

 Solche Sticker kommen an die Zweibrücker Geschäfte mit Gast-W-Lan.
Solche Sticker kommen an die Zweibrücker Geschäfte mit Gast-W-Lan. Foto: Gemeinsamhandel Zweibrücken/Gemeinsamhandel

www.gemeinsamhandel-zw.de