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Stadtwerke und UBZ wappnen sich gegen die Pandemie

Ziel: Versorgungssicherheit : Stadtwerke und UBZ wappnen sich für die Pandemie

Die Stadtwerke und der UBZ stellen sich auf die neuen Rahmenbedingungen der Pandemie ein. Wie beide Unternehmen auf Anfrage erklärten, wappne man sich, damit im Zuge der Corona-Virus-Variante „Omikron“ nicht zu viele Mitarbeiter auf einmal quarantänebedingt wegfallen.

Stichwort: Versorgungssicherheit. 

„Bei uns sind viele Mitarbeiter schon geboostert“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann. Sein Unternehmen habe einen umfangreichen Pandemieplan erstellt, der sehe unter anderem vor, dass sich wichtige Mitarbeiter, etwa Monteure, „nicht begegnen“; so wolle man die Gefahr möglicher Infektionen vermeiden. „Im gesamten Unternehmen besteht die 3G-Regel. Auch in unserem Kundencenter“, macht er deutlich.

Auch der UBZ hat sich gewappnet, wie der Vorstandsvorsitzende Werner Boßlet mitteilt. Als Betrieb mit systemrelevanten Einrichtungen wie Müllabfuhr, Kläranlage, Bestattungswesen und Deponie „haben wir bereits Maßnahmen eingeleitet, die verhindern sollen, dass diese Bereiche nicht mehr funktionsfähig sind. Hierzu haben wir in allen Bereichen des UBZ Arbeitsgruppen gebildet“; diese sollen verhindern, dass sich die Mitarbeiter „einer Abteilung komplett anstecken bzw. wir diese in Quarantäne schicken müssten“. Auch seien „die Arbeits- und Pausenzeiten angepasst, um mögliche Begegnungen auszuschließen“.

Der Vorstandschef schreibt, bislang habe es beim UBZ nur zu Beginn der Pandemie „einige wenige Fälle“ gegeben. Mittlerweile seien fast alle Beschäftigten geboostert.

Wie bei den Stadtwerken gelte auch für den UBZ: Die Verwaltung darf nur unter Einhaltung der 3G-Regeln betreten werden.