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Stadtwerke erhalten Stromkonzession

Stadtwerke erhalten Stromkonzession

Zweibrücken. Nach den anderen im Zweckverband Entwicklungsgebiet Flughafen Zweibrücken (ZEF) vertretenen Kommunen hat gestern auch der Zweibrücker Stadtrat den Weg für die Ansiedlung der Stahlfirma Brück am Steitzhof freigemacht

Zweibrücken. Nach den anderen im Zweckverband Entwicklungsgebiet Flughafen Zweibrücken (ZEF) vertretenen Kommunen hat gestern auch der Zweibrücker Stadtrat den Weg für die Ansiedlung der Stahlfirma Brück am Steitzhof freigemacht. Einstimmig stimmten die Stadträte der Erweiterung des Zweckverbandsgebiets um 80 Hektar zu, die größtenteils auf Contwiger Gemarkung liegen und auf denen Brück ein Ringwälzwerk bauen und 250 Arbeitsplätze schaffen will (wir berichteten). Jetzt muss nur noch der Kreistag Südwestpfalz in der kommen den Woche zustimmen. Einig waren sich die Stadträte auch, dass die Stadtwerke Zweibrücken ab 1. Januar kommenden Jahres die Konzession für die Stromversorgung der Vororte Mittelbach, Hengstbach, Wattweiler, Rimschweiler und Mörsbach erhalten sowie für die Gasversorgung von Rimschweiler. Aus Sicht der Stadtverwaltung sind damit erhebliche Vorteile für die Stadt verbunden, weil es dann im gesamten Stadtgebiet einen einheitlichen Netzbetreiber für Strom und Gas gebe. Im September hatten die Pfalzwerke das Stromnetz in den Vororten an die Stadtwerke verkauft.Eine Publikation, die die neueste Forschung darstellt und Ausstellungen plant die Stadt Zweibrücken zum Jubiläum 600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken im Jahr 2010. Nach Vorstellung der Leiterin des Stadtmuseums, Charlotte Glück-Christmann, die die Planung übernommen hat, soll von der Veranstaltung auch der Fremdenverkehr profitieren.In der gestrigen Stadtratsitzung sprach Charlotte Glück-Christmann auch an, dass noch rund 94000 Euro fehlen. 160000 Euro seien über Spenden finanziert. 80000 Euro über den städtischen Haushalt. Walter Hitschler (FDP) lobte wie alle Ratsmitglieder den Plan: "Für das Jubiläum sollte uns nichts zu teuer sein." Er schlug noch weitere Ideen vor. Walter Rimbrecht (SPD) stimmte das Programm "hoffnungsfroh". Auch weil es gelungen sei, die Veranstaltung im preiswerten Rahmen zu halten.Die Stadtverwaltung wird nach einem ebenfalls gestern gefassten Beschluss des Stadtrats prüfen, ob sie im Wattweiler Ortsgebiet und auf den umliegenden Höfen eine Anleinpflicht für Hunde einführt. Dafür hatte sich der Wattweiler Ortsbeirat bereits in seiner Sitzung am 6. August ausgesprochen. Frei herumlaufende Hunde seien insbesondere für Kinder gefährlich, findet der Ortsbeirat, außerdem hätten vor kurzem zwei Hunde in Wattweiler ein Reh gerissen. "Für das Jubiläum sollte uns nichts zu teuer sein."Walter Hitschler, FDP-Stadtrat