1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken

Stadtkapelle Zweibrücken und der Tribute-Band Purple Haze sagen Konzert ab

Erlös der Veranstaltung sollte dem Verein „We are one“ gespendet werden : Benefizkonzert um ein Jahr verschoben

Stadtkapelle Zweibrücken Purple Haze wollen Programm ausbauen.

(red) Das lange geplante Benefizkonzert „Rock Meets Brass“, das ursprünglich für Samstag, 16. Mai, in der Zweibrücker Festhalle geplant war, muss wegen der aktuellen Situation verschoben werden. Das teilen die beteiligten Musiker der Stadtkapelle Zweibrücken und der Tribute-Band Purple Haze mit. Der Erlös der Veranstaltung sollte dem Verein „We are one“ gespendet werden, ein Zusammenschluss von saarländischen Fotografen um Gründer Matthias Blum aus Homburg, der mit verschiedenen Aktionen die Palliativ- und Kinderschmerzstation der Uni-Klinik in Homburg unterstützt. Doch das Konzert ist nur aufgeschoben, heißt es in einer Mitteilung. Der neue Konzert-Termin ist am 8. Mai 2021. Das mag zunächst enttäuschend klingen, ist für die zahlreichen Musiker, die an dem Autritt beteiligt sein werden, eine tolle Sache.

Björn Weinmann, mutiger und innovativer Dirigent der Stadtkapelle, hat noch vor den Ausgangsbeschränkungen an einer Probe von Purple Haze teilgenommen. Die Band wurde 1993 als Projekt der städtischen Musikschule Zweibrücken von Pietro Ramaglia, damaliger Schlagzeuglehrer und ehemaliger Drummer von Sarah Connor, gegründet. Seitdem kann die Band auf über 25 erfolgreiche Jahre Bandgeschichte zurückblicken. Bei dem Treffen ist es zwischen Weinmann und der Band zu einer Flut neuer Ideen gekommen. Sie führt nun zu einer intensiveren Zusammenarbeit der Musiker.

Aus einer Idee hat sich mittlerweile eine Freundschaft zwischen beiden Formationen entwickelt. Während einer Whatsapp-Konferenz wurde nun beschlossen, diese Verschiebung zu nutzen, um das gemeinsame Programm beider Gruppen auszuweiten. Und das ist schon jetzt nicht wirklich klein. Denn bereits im November 2019 standen sie gemeinsam beim Jubiläumskonzert „60 Jahre Stadtkapelle“ auf der Bühne. Damals interpretierten sie – Björn Weinmann in einer Rockerkutte – die Welthits von Queen, mal zu der Singstimme, mal rein instrumental. Klatschend fiel das Publikum ein und spendete stehend Applaus, begleitet von Bravo-Rufen und gellenden Begeisterungspfiffen.

Die bereits erworbenen Karten bleiben gültig. Wer seine Karten nun trotzdem zurückgeben will, der kann das bei Ticket Regional tun.