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"StadtGalerie.2" in Zweibrücken eröffnet

„StadtGalerie.2“ eröffnet : Die Stadt als Kunstmuseum

Am Freitagabend wurde die „StadtGalerie.2“ in Zweibrücken eröffnet.

Noch mehr Künstler aus noch mehr Ländern, noch mehr Ausstellungsflächen und noch mehr Vielfalt – die Kunstausstellung StadtGalerie.2 ist eine Steigerung der Erstauflage im vergangenen Jahr. Am Freitagabend feierten Organisatorin Petra Stricker, fast alle beteiligten Künstler sowie die gesamte Stadtspitze bei den Klängen einer Abordnung der Stadtkapelle die Vernissage auf dem Schlossplatz. „Die gesamte Stadtspitze ist in diesem Jahr auch künstlerisch vertreten“, weckte Petra Stricker die Neugier. Ihr Ehemann Gilbert Bayer hatte in der ehemaligen CB-Boutique in der Hallplatzgalerie eine Installation aus 1111 CD-Hüllen, alle mit von Künstlerhand gestalteten Gitarren kreiert und zahlreiche Mitwirkende, inklusive Oberbürgermeister Marold Wosnitza, Bürgermeister Christian Gauf und die Beigeordnete Christina Rauch als Kulturdezernentin hatten eine Gitarre beigesteuert.

Marold Wosnitza lobte das Engagement aller Mitwirkenden als Künstler oder Raumgeber hinter ihren Fensterscheiben. „Die StadtGalerie spiegelt die große Begeisterung für Kunst in unserer Stadt und bietet nicht nur barrierefreien Zugang dazu. Diese bunte Vielfalt eröffet selbst Menschen einen Zugang dazu, die sich sonst weniger für Kunst interessieren.“ Davon ist der OB überzeugt. „So viele Künstler haben mitgemacht, noch mehr, als im vergangenen Jahr. Es sind sooo viele sooo schöne Bilder“, begeisterte sich Rosenkönigin Annika I., die erstmals selbst ihre Aquarelle in der Öffentlichkeit präsentiert. So wie viele der neuen Künstler auch. „Wir haben 74 Künstler aus ganz unterschiedlichen Sparten“, frohlockte Petra Sticker.

Besonders glücklich war die City-Managerin, dass es ihr gelungen war, bislang „sehr distanzierte“ Geschäftsinhaber zu überzeugen, ihre Leerstände in der Hauptstraße sowie in der Poststraße zur Verfügung zu stellen. Selbst externe Künstler hätten sich beteiligt, selbst international, etwa aus dem benachbarten Frankreich, aus Kuweit, aus Tokyo und aus Zürich. Nahezu alle Werke sind bei einem im eigens aufgelegten Flyer vorgeschlagenen Rundgang durch die Innenstadt zu bewundern.

Insbesondere mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 26. September sei zu hoffen, dass viele Gäste von außerhalb die Ausstellung besuchten und dabei auch gleich die gastgebenden Geschäfte. Mit den Karikaturen im Storchennest, Malerei und Skulpturen bei Immobilien Baumann in der Landauer Straße sowie bei Haarwünsche Tanja Simon in der Fasaneriestraße seien einige Außenstellen vertreten. Besonders schön sei, dass selbst Möbel Martin in seine Dekoration Bilder und Skultpuren integriert habe. Ziel ist, dass die Kunst auch verkauft wird. Petra Stricker ist zuversichtlich: „Das hat letztes Mal gut geklappt.“

Die 5000 Flyer zur Ausstellung sind erhältlich bei den Künstlern, in den beteiligten Geschäften sowie im Max1.