1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken

Stadtfest-Zwischenfälle: Stadtfestereignisse: Brustbiss und Anscheinswaffen

Stadtfest-Zwischenfälle : Stadtfestereignisse: Brustbiss und Anscheinswaffen

() Das Zweibrücker Stadtfest bescherte auch der Polizei Arbeit. Am Sonntag, 30. Juli, verzeichnete sie zwei Zwischenfälle. Kurz nach 22 Uhr seien ihr randalierende Personen in der Löwengasse gemeldet worden, die angeblich mit Stöcken auf geparkte Fahrzeuge einschlagen. Die Beamten trafen sieben Mann an, fand aber nicht die angeblich lädierten Autos. Alle Männer seien der Stadtfestzone verwiesen worden. Um 0.25 Uhr erfuhren die Beamten von einer Person, die angeblich in einem Rucksack eine Langwaffe mitführte. Sie sei zu Fuß vom Hallplatz durch die Fußgängerzone in Richtung Alexanderplatz unterwegs. Der Sicherheitsdienst stellte den Mann in der Hauptstraße/Ecke Münzstraße. Bei der mitgeführten Waffe handelte es sich um die Nachbildung einer Thompson-Maschinenpistole, die der Mann auf dem Stadtfestgelände aufgefunden haben wollte. Die Beamten stellten sie sicher. Die Polizei in ihrer Mitteilung weiter: „Da zum Feststellungszeitpunkt auf dem Veranstaltungsgelände bereits Abbauarbeiten im Gange waren und das Stadtfest nur noch spärlich besucht war, erzeugte der Vorfall glücklicherweise kein größeres Aufsehen.“ Den Mann erwartet ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des „Führens einer Anscheinswaffe“, so die Polizei. Die Tat könne nach dem Waffengesetz mit bis zu 10­ 000 Euro Geldbuße  geahndet werden.

Schmerzhaft endete ein weiterer Zwischenfall: Zwei junge Männer  gerieten gestern früh gegen 2.10 Uhr in Streit, weil der eine nach Hause wollte, der andere nicht. Der Streit gipfelte darin, dass der fitte  Festbesucher seinem Bekannten in die Brust biss. Dieser kam per Rettungswagen ins Krankenhaus, der Beschuldigte wurde seinen Eltern überstellt. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.