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Stadt Zweibrücken beteiligt sich weiterhin an Standortinitiative Südwestpfalz

Diskussion im Hauptausschuss : Weiter ein Euro pro Bürger für Regionalmarketing

Ist die Mitgliedschaft der Stadt Zweibrücken in der „Standortinitiative Südwestpfalz“ gewinnbringend – oder nicht? Diese Frage wurde in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses intensiv diskutiert. Seit 2011 ist die Rosenstadt Mitglied in dieser Kooperation mit dem Landkreis Südwestpfalz und Verbandsgemeinden des Landkreises.

„Wir investieren einen Euro pro Bürger in diese Initiative“, sagte Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD). Genauer gesagt: Das Rathaus überweist der Standortinitiative Südwestpfalz 34 000 Euro per anno.

Theresa Wendel (SPD) meinte, sie habe den Eindruck, die Zahl der Veranstaltungen, die die Standortinitiative zuletzt in Zweibrücken organisiert habe, sei eher rückläufig.

Anne Kraft, Wirtschaftsförderin der Stadt Zweibrücken entgegnete: „Das kann ich so nicht bestätigen.“ Es gebe regelmäßig Veranstaltungen vor Ort, aber natürlich seien Vertreter der Rosenstadt eingeladen, wenn Veranstaltungen an anderen Orten stattfänden.

Barbara Danner-Schmidt (Grüne) lobte: „Das ist eine gute Sache!“ Sie bedauerte, dass die Stadt Zweibrücken unter dem damaligen Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD) aus der Pfalz-Touristik ausgestiegen ist (wir berichteten). Dies sei „ein großer Fehler“ gewesen, befand Danner-Schmidt, ein Fehler, der sich bei der Standortinitiative Südwestpfalz nicht wiederholen dürfe. Sie räumte allerdings ein, dass die Arbeit dieser Initiatitve „nicht so öffentlichkeitswirksam“ sei.

Walter Buchholz (AfD) fragte, inwiefern nach Veranstaltungen gemessen werde, ob diese gut angekommen seien. „Werden denn die Teilnehmer befragt“, wollte er von Wirtschaftsförderin Kraft wissen.

Diese sagte, es würden Fragebögen verteilt, die Teilnehmer würden sich durchweg positiv äußern.

Walter Rimbrecht (SPD) meinte, die Veranstaltungen seien „oft hochkarätig“, sie würden „gut angenommen“, habe er beobachtet.

In der Abstimmung votierte der Hauptausschuss einstimmig dafür, die Kooperation fortzuführen.