Stadt macht Boden gut

Die Wirtschaftskraft Zweibrückens lässt weiter zu wünschen übrig - allerdings zeichnet sich Licht am Ende des Tunnels ab. So lässt sich der neue Regionen-Vergleich von "Focus Money" interpretieren.

Unter den 387 analysierten Landkreisen und kreisfreien Städten rangiert Zweibrücken zwar nur auf Platz 339. Das ist aber immerhin eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als die Rosenstadt auf Rang 348 war - ganz zu schweigen von dem Ranking Ende 2011, als "Focus Money" Zweibrücken sogar nur auf Platz 390 (von damals 393 analysierten Regionen) sah, schlechter waren damals nur drei ostdeutsche Gebiete (wir berichteten).

Diesmal liegt Zweibrücken auch in Rheinland-Pfalz noch vor Pirmasens (bundesweit 340.), Birkenfeld (344.), Landkreis Kaiserslautern (352.) und Kreis Kusel (370.). Der Landkreis Südwestpfalz liegt erneut deutlich vor der Stadt Zweibrücken , und zwar auf Platz 269. Der Saarpfalz-Kreis, zu dem auch Zweibrückens Nachbarstadt Homburg gehört, landet auf Rang 282.

Der "Überraschungssieger" 2014, so Focus Money, kommt aus Rheinland-Pfalz: Mainz-Bingen sei Deutschlands wirtschaftsstärkstes Gebiet.

"Focus Money" hat die Kreise und Städte anhand von sieben Faktoren verglichen: Arbeitslosenquote, Wachstum, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen, Einkommen, Veränderung der Erwerbstätigenzahl, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe und Veränderung der Bevölkerungszahl. Verwendet worden seien die jeweils aktuellsten Zahlen (Jahre 2012 beziehungsweise 2013) von Bundesagentur für Arbeit und Statistischen Landesämtern.