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Stadt erwischt Halter wildernder Hunde

Stadt erwischt Halter wildernder Hunde

Im Blutrausch jagten die Hunde dem Wild nach, hetzten es bis zum Zusammenbruch beziehungsweise verletzten es mit Bissen schwer: In zwei Fällen - einmal in Mittelbach, einmal in Wattweiler - haben wildernde Hunde in Zweibrücken ernsten Schaden verursacht. Mittlerweile konnten die Halter ermittelt werden, erklärte Stadtsprecher Heinz Braun auf Anfrage unserer Zeitung. "Bei dem Vorfall in Mittelbach handelte es sich um einen nicht angemeldeten Hund. Der Halter muss hier mit einem Ordnungsgeld rechnen", sagte Braun. Die genaue Höhe des Ordnungsgeldes konnte der Stadtsprecher nicht beziffern, sie hänge auch von der Steuer ab, die der Halter für den Hund hätte zahlen müssen. Ein Hund war nicht angemeldet

Im Blutrausch jagten die Hunde dem Wild nach, hetzten es bis zum Zusammenbruch beziehungsweise verletzten es mit Bissen schwer: In zwei Fällen - einmal in Mittelbach, einmal in Wattweiler - haben wildernde Hunde in Zweibrücken ernsten Schaden verursacht. Mittlerweile konnten die Halter ermittelt werden, erklärte Stadtsprecher Heinz Braun auf Anfrage unserer Zeitung.

"Bei dem Vorfall in Mittelbach handelte es sich um einen nicht angemeldeten Hund. Der Halter muss hier mit einem Ordnungsgeld rechnen", sagte Braun. Die genaue Höhe des Ordnungsgeldes konnte der Stadtsprecher nicht beziffern, sie hänge auch von der Steuer ab, die der Halter für den Hund hätte zahlen müssen.
Ein Hund war nicht angemeldet

Bei dem zweiten Vorfall (in Wattweiler) sei es ein angemeldeter Hund gewesen, der im Blutrausch Wild attackierte. Auch hier müsse der Halter mit einer Strafe rechnen, sagte Braun.

Die beiden Vorfälle hatten sich bereits im Frühjahr ereignet. Bezüglich des Wattweiler Vorfalls hatte der zuständige Jagdpächter Thomas Linse im Merkur erklärt, dass ein Reh mit mehreren Hundebissen so schwer verletzt worden sei, dass er es von seinem Leiden habe erlösen müssen. Linse hatte damals in unserer Zeitung seinem Ärger Luft gemacht über seiner Meinung nach zunehmend uneinsichtige Hundehalter; diese würden vielfach in der freien Natur ihre Vierbeiner unangeleint herumlaufen lassen und, darauf angesprochen, oft nur entgegnen: "Der macht doch nichts!" Dabei gebe es immer öfter Fälle, die zeigten, dass manche Hunde sehr wohl etwas "machen" - die Fälle von zu Tode gehetzten oder mit Bissen zur Strecke gebrachten Wildtiere häuften sich, hatte der Jagdpächter gewarnt.