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„Stadt am Fluss“: Ideen für Konzept werden vorgestellt

„Stadt am Fluss“: Ideen für Konzept werden vorgestellt

Zweibrücken ist eine Stadt am Wasser. Dieses will die Verwaltung für die Bürger erlebbarer machen und damit den Fremdenverkehr ankurbeln. Heute werden dem Stadtrat erste Ideen zum Projekt „Stadt am Fluss“ vorgestellt.

"Es handelt sich vorerst nur um Ideen. Das ist noch kein fertiges Konzept", sagte Stadtsprecher Heinz Braun. Diese Ideen zu "Stadt am Wasser" werden heute, 17 Uhr, in der Stadtratsitzung im Rathaus vorgestellt. Die Bürger würden in die Planung bei weiteren Veranstaltungen in Form von Arbeitsgruppen eingebunden.

Mit "Stadt am Wasser" möchte die Verwaltung den Fremdenverkehr ankurbeln. Dem gleichen Ziel könnte auch die Sanierung der Fasanerie dienen. Da die Aufsichtsbehörde die Finanzierung des Vorhabens schon 2013 ablehnte, schien die Sanierung vom Tisch. Mit dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" ergibt sich für die Stadt eine Möglichkeit, das historische Ensemble zu sanieren. Der Bund unterstützt das auf 2,2 Millionen Euro geschätzte Projekt zu 90 Prozent. Der Rat entscheidet, ob die Stadt den Antrag stellen soll und im Fall der Förderung den Eigenanteil zu tragen. Da die Antragsfrist im Oktober endete, hatte der Hauptausschuss der Antragstellung vorab zugestimmt (wir berichteten).

In der Sitzung wird auch der Zustand der Zweibrücker Straßen erläutert. Der Zustandsbericht ist eine Grundlage für eine Prioritätenliste, nach der die Straßen in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Vor der Einführung der wiederkehrenden Beiträge zur Finanzierung des Straßenausbaus 2016 wird diese Prioritätenliste erstellt.

Der TSC Zweibrücken möchte seinen rund 50 Jahre alten Rasenplatz erneuern. Die Drainage ist defekt, der Platz in einem schlechten Zustand. Bei zwei aktiven Mannschaften, einer AH-Mannschaft und elf Jugendmannschaften sowie Kooperationen mit Schulen ist der Platz für Trainings- und Wettkampfbetrieb ausgelastet. Die Kosten betragen laut Voranschlag rund 650 000 Euro, die förderfähigen Kosten 523 000 Euro. Vom Land ist ein 40-prozentiger Zuschuss (rund 210 000 Euro) vorgesehen. Üblicherweise gewährt die Stadt einen 20-prozentigen Zuschuss. Nach dem Verwaltungsvorschlag, über den der Rat berät, soll der Zuschuss auf 30 Prozent (157 000 Euro) erhöht werden.