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Staatsanwaltschaft Zweibrücken ermittelt gegen elf Drogendealer

Staatsanwaltschaft Zweibrücken emittelt in Drogen-Szene : Überregionale Razzia: Elf Dealer festgenommen

Bei den Durchsuchungen wurden auch 40 000 Euro Bargeld, Schmuck, elektronische Geräte und sechs Kraftfahrzeuge sichergestellt.

In mehreren von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken gemeinsam mit der Kriminaldirektion Kaiserslautern wegen illegalem Handels mit Betäubungsmitteln geführten Ermittlungsverfahren wurden am frühen Morgen des 24. November mehrere Wohnungen im Bereich Kaiserslautern, dem Rhein-Neckar-Raum, dem Saarpfalz-Kreis und Frankfurt am Main von Kräften der Polizei durchsucht. Insgesamt nahmen die Ermittler elf dringend Tatverdächtige fest. An dem Einsatz waren Spezialeinheiten der Polizei aus verschiedenen Bundesländern beteiligt.

Grundlage der am Dienstag vollzogenen gerichtlichen Anordnungen waren längerfristige Ermittlungen auch unter dem Einsatz verdeckter Maßnahmen, wie die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt in der gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken und des Polizeipräsidiums Westpfalz berichtet.

Den Beschuldigten werde vorgeworfen, seit Ende 2019 zu verschiedenen Tatzeiten sich Betäubungsmittel, insbesondere Amphetamin, Kokain und Marihuana, beschafft zu haben, um die Betäubungsmittel im Anschluss gewinnbringend weiter zu veräußern. Im Rahmen der Durchsuchungen konnten unter anderem 40 000 Euro Bargeld, Schmuck, elektronische Geräte und sechs Kraftfahrzeuge sichergestellt werden. Alle Beschuldigten konnten widerstandslos festgenommen werden.

Die nunmehr festgenommenen, teils vorbestraften Männer – zehn deutsche und ein französischer Staatsangehöriger – zwischen 22 und 35 Jahren waren zuletzt wohnhaft im Bereich Kaiserslautern, der Region Rhein-Neckar, Frankfurt am Main, sowie dem Saarpfalz-Kreis.Im Anschluss an die Vorführung der Beschuldigten vor der zuständigen Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Zweibrücken wurden diese in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten gebracht.