Für 125 000 Euro Spielplatz in der Lanzstraße ist fertig

Zweibrücken · Neun Monate war er wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.

 Seit Dienstag ist der Spielplatz an der Lanzstraße offiziell wieder im Betrieb und erstrahlt in neuem Glanz.

Seit Dienstag ist der Spielplatz an der Lanzstraße offiziell wieder im Betrieb und erstrahlt in neuem Glanz.

Foto: Elisabeth Heil

Spielplätze ziehen Kinder magisch an. Hier können sie sich bewegen, Neues ausprobieren, kreativ sein – der ideale Raum, um die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten.

Dem Zweibrücker Stadtchef liegen seine 30 Spielplätze am Herzen, weshalb sie auch kontinuierlich saniert werden. Am Dienstag konnte Oberbürgermeister Marold Wosnitza gemeinsam mit Vertretern des Stadtbauamtes und des Quartiers „Entlang des Hornbachs/ Breitwiesen“ sowie den Kindern der Spiel- und Lernstube Brückenstraße den frisch sanierten Spielplatz in der Lanzstraße eröffnen. Der hatte es auch bitter nötig, die letzte Modernisierung lag über 25 Jahre zurück. Nur noch wenige Spielgeräte waren funktionsfähig, und das Mikadospiel aus Holzstämmen musste bereits im Vorfeld zur Baumaßnahme aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt und teilweise zurückgebaut werden.

Das 870 Quadratmeter große Spielgelände ist nach der umfangreichen Sanierung kaum wieder zu erkennen. Die Gesamtkosten für diese zu 90 Prozent geförderte Maßnahme (Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt/ Soziale Stadt) für neue Spielgeräte, Sitzgelegenheiten, Bepflanzungen und Wege belaufen sich auf rund 125 000 Euro. Allein 45 000 schlagen für die Spielgeräte zu Buche, an deren Auswahl das Quartiersmanagement Soziale Stadt sowie die Anwohner und Kinder entlang des Hornbachs/Breitwiesen beteiligt waren. So gibt es nun im vorderen Bereich eine Kletteranlage für die größeren Kinder, im hinteren Bereich eine sogenannte Sandwerk-Fischerhütte für die Kleineren. Dazwischen sorgen ein Bodentrampolin sowie eine Schaukel-Nestkorb-Kombination für Spielfreude. Zudem lädt das weiträumige Gelände mit Hügeln und großen Klettersteinen rund um die Rutsche zum Toben ein.

Die vorhandenen Sitzgelegenheiten im vorderen Bereich wurden ebenfalls ersetzt und um zwei Tische erweitert. Auch im hinteren Bereich gibt es nun Sitzgelegenheiten. Der Zugang zur Spiel- und Lernstube Brückenstraße ist selbstverständlich erhalten geblieben, ebenso der Weg von der Lanzstraße kommend.

Viele hatten an der Realisierung mitgewirkt, allen voran das Planungsbüro BBP in Kaiserslautern, die UBZ, das Jugendamt und städtische Bauamt sowie die Zweibrücker Firma Meier, Garten- und Landschaftsbau. „Wir hatten in diesem Fall das unglaubliche Glück, den Spielplatz dank unterschiedlicher Fördermittel außerhalb des normalen Haushaltsbudgets sanieren zu können“, betonte Marold Wosnitza am Dienstag bei der Spielplatzeröffnung. „Die Lanzstraße wäre ansonsten sehr viel später an der Reihe gewesen. Bei der Umsetzung konnten wir übrigens auch ganz viele Wünsche der Kinder berücksichtigen, bis auf den Ententeich, der hat nicht mehr reingepasst. Aber ich glaube, ihr könnt Euch die Enten später am Schwarzbach anschauen, Enten haben wir genug. Ansonsten holen wir uns noch ein paar Nilgänse dazu“, scherzte der Oberbürgermeister. Wosnitza findet: „Der neue Spielplatz ist ein großer Gewinn für das Quartier entlang des Hornbachs, eine weitere Aufwertung und ein Stück mehr Lebensqualität, vor allem für die Kinder.“

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