Videoüberwachung prüfen SPD: Stadt soll für mehr Sicherheit am neuen Wasserspielplatz sorgen

Zweibrücken · Vandalismus und Diebstähle am neuen Wasserspielplatz dürften nicht einfach hingenommen werden.

 Die SPD-Fraktion fordert die Stadt auf, „Maßnahmen zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ rund um die „Stadt am Wasser“ am Bleicherbach zu ergreifen, damit das Spielvergnügen ungetrübt bleibt.

Die SPD-Fraktion fordert die Stadt auf, „Maßnahmen zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ rund um die „Stadt am Wasser“ am Bleicherbach zu ergreifen, damit das Spielvergnügen ungetrübt bleibt.

Foto: Volker Baumann

Die Vandalismus-Probleme rund um den neuen Wasserspielplatz am Kleinen Exe werden jetzt auch den Zweibrücker Stadtrat beschäftigen. Der Fraktionsvorsitzende Stéphane Moulin hat namens der SPD beantragt, folgenden Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am übernächsten Mittwoch, 27. September, zu setzen: „Prüfung von Maßnahmen zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bereich Kleiner Exe, insbesondere zur Bekämpfung von Vandalismus und Diebstählen“.

Zur Begründung schreibt Moulin, mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes „Stadt am Wasser“ im Bereich Kleiner Exe habe die Stadt mit Unterstützung des Landes einen attraktiven Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Familien sowie auch älteren Bürger im Herzen Zweibrückens geschaffen, „der – insbesondere in den letzten Wochen und Monaten – sehr gut angenommen wurde und gerade durch seine offene, nicht eingezäunte Gestaltung einen einladenden Charakter hat“. Leider sei diese Einrichtung nicht lange von Vandalismus und Diebstählen verschont geblieben. „Gerade dann, wenn dadurch die Gesundheit von dort spielenden (Klein-)Kindern gefährdet wird, ist dies in keiner Weise zu akzeptieren und auf das Schärfste zu verurteilen. Auch die mit erheblichem Einsatz von Steuermitteln geschaffenen Bereiche müssen geschützt werden“, schreibt der SPD-Fraktionschef weiter. „Auf keinen Fall sollten wir Vandalismus und Diebstähle als vermehrt auftretendes Phänomen einfach hinnehmen und damit ein Stück weit vor Straftätern kapitulieren.“ Es gelte deshalb „alle möglichen Maßnahmen zu prüfen. Dies soll insbesondere auch die Möglichkeit einer, eventuell auch Uhrzeit-mäßig begrenzten, Überwachung des Areals mit Videotechnik beinhalten.“ Eine Videoüberwachung hatte Merkur-Redakteur Mathias Schneck Mitte August in einem Kommentar als „letzten Ausweg“ vorgeschlagen, nachdem zwei Hängematten gestohlen wurden. Vorher waren Vandalen bereits über ein Toilettenhäuschen hergefallen.

Moulin bittet die Stadtverwaltung „auch um Darstellung etwaiger bereits eingeleiteter präventiver Maßnahmen im Bereich des kommunalen Vollzugsdienstes sowie der Polizeiinspektion Zweibrücken“.