Spannung vor dem großen Umzug

Herr Huble, es sind noch wenige Tage bis zur Großveranstaltung zum Jubiläum des Herzogtums. Überwiegt die Spannung, ob alles funktioniert wie geplant, oder sind Sie erleichtert, weil die Vorbereitungen abgeschlossen sind?Thilo Huble: Wie sind nach wie vor mitten in der Vorbereitung. Deshalb überwiegt noch die Spannung

Herr Huble, es sind noch wenige Tage bis zur Großveranstaltung zum Jubiläum des Herzogtums. Überwiegt die Spannung, ob alles funktioniert wie geplant, oder sind Sie erleichtert, weil die Vorbereitungen abgeschlossen sind?Thilo Huble: Wie sind nach wie vor mitten in der Vorbereitung. Deshalb überwiegt noch die Spannung. Nicht zuletzt deshalb, weil es bei der Vielzahl der Teilnehmer auch viele kurzfristige und unvorhersehbare Unwägbarkeiten gibt, auf die dann entsprechend kurzfristig reagiert werden muss. So hat gestern eine Gruppe aus Bayern absagen müssen, weil deren Pferde krank wurden. Da muss dann schnell für einen Ersatz sorgen. Insgesamt sind wir aber gut im Zeitplan und werden die Vorbereitungen für das Wochenende pünktlich abgeschlossen haben.Was ist in den nächsten vier Tagen noch zu tun?Huble: All die Dinge, die in den letzten Monaten geplant und vorbereitet wurden, müssen jetzt zeitnah zur Veranstaltung umgesetzt werden. So sind wir besonders in dieser Woche mit vielen zusätzlichen Mitarbeitern im Einsatz. Sie stellen die komplette technische Infrastruktur, müssen die Beschilderungen aufstellen und die Absperrungen vorbereiten. Von der Tribüne am Herzogplatz bis zur Umkleide der Festzugteilnehmer muss vieles erledigt werden und dafür sind über 20 Personen im Einsatz. Beim Festumzug am Sonntag werden insgesamt über 200 Helfer im Einsatz sein.In den vergangenen Jahren haben Sie mit den Stadtfesten oder dem Rheinland-Pfalz-Tag schon große Veranstaltungen organisiert. Wie ordnen Sie die Herzogtage ein?Huble: Die Mitarbeiter des Kultur- und Verkehrsamtes sind nicht unerfahren, und das gesamte Mitarbeiterteam hat sich bereits bei vielen Veranstaltungen vielseitig bewährt. Das gibt uns natürlich eine gewisse Routine. Aber durch die Vielzahl der 2000 Teilnehmer, sowohl beim Festumzug als auch beim Historischen Spektakel, muss die gesamte Logistik natürlich genau geplant und durchdacht werden. Viele der Teilnehmer sind auch das erste Mal bei einer Veranstaltung in Zweibrücken dabei. Die notwendigen Beeinträchtigungen durch den Umzug aufgrund der notwendigen Sperrungen sind ebenfalls sehr umfangreich und müssen geplant werden. Dies sind nur einige Beispiele, die deutlich machen, dass die Herzogtage schon aufwendig sind. Das kann man nicht einfach nebenbei so mitmachen. Aber sie sind trotz allem nicht so umfangreich wie der gesamte Rheinland-Pfalz-Tag, der 2002 natürlich für die gesamte Stadtverwaltung eine besondere Herausforderung war.Das Programm bietet an beiden Tagen viele Attraktionen. Welches sind Ihre persönlichen Höhepunkte?Huble: Sicherlich wird der Umzug, der die verschiedenen Epochen vom Mittelalter, über das Jahrhundert der Kriege, die Blütezeit im Barock bis zur Französischen Revolution reflektiert, ein Höhepunkt sein. Aber natürlich auch die Errichtung des Freiheitsbaums auf dem Schlossplatz zum Abschluss der Herzogtage wird einen bewegenden Moment unserer Geschichte symbolisieren. Ansonsten werden wir natürlich mit dem gesamten Begleitprogramm versuchen, historische Momente, Figuren, und Ereignisse an den Herzogtagen in die Stadt zu reflektieren.Eine solche Veranstaltung steht und fällt mit dem Wetter. Sind Sie da mit dem Wetterdienst in Verbindung?Huble: Nach den Vorhersagen soll der Samstag eher "suboptimal" sein. Am Sonntag, beim Umzug, soll es aber nicht regnen. Wir hoffen, dass Wettermann Patrick Lang uns aber noch besseres Wetter beschert. "Ein Höhepunkt wird die Errichtung des Freiheitsbaums auf dem Schlossplatz sein."Thilo Huble