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Campus: Spannende Kinderuni statt Ferienfrust

Campus : Spannende Kinderuni statt Ferienfrust

Um die Mehrfachbe- lastung von Studium und Beruf zu verbessern, bot der Familienservice der Hochschule Zweibrücken eine Ferienbetreuung an.

Die ehemalige Kapelle auf dem Kreuzberg bietet einen großen lichten Raum, der für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung steht. Jetzt haben Kinder und Betreuer des Familienservice der Hochschule Kaiserslautern/Zweibrücken ihn in Beschlag genommen. Diplom-Betriebswirtin und Mitarbeiterin der Hochschule Tanja Kreitner-Gajeweski kümmerte sich dort mit der Unterstützung von Studierenden und externen Hilfskräften während einer ganzen Ferienwoche um sieben Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Hochschule.

„Der Familienservice der Hochschule kümmert sich um Maßnahmen mit dem Ziel, die Mehrfachbelastungen von Studium, Beruf und Familie zu verbessern und damit den Einstieg in die Wissenschaft zu ermöglichen und den Arbeits- und Studienerfolg zu erleichtern“, beschreibt die Hochschule den Grund für das Betreungnsangebot. „Wir haben ein spannendes und abwechslungsreiches Programm erarbeitet“, sagt Tanja Kreitner-Gajeweski. Für Kinder von Studierenden ist das gesamte Betreuungsangebot, das wahlweise halbtags oder ganztags in Anspruch genommen werden kann, kostenlos.

Die Kinder sind von Beginn an eifrig bei der Sache. Beim „Upcycling – Wir basteln mit Pappmaché“ lernten sich die Kinder am ersten Tag näher kennen. Es galt, aus Milchtüten eine Geldbörse zu basteln, stabil und mit einem Druckknopfverschluss. Oder eine hübsche Schale aus Zeitungen und Tapetenkleister oder auch lustige Tiere wie Salamander, die dann nach der Trocknung noch bunt bemalt werden konnten.

Am zweiten Tag wurde es spannend und spielerisch wissenschaftlich, denn da ging es ab in die Kinderuni. Auf dem Programm der jungen Wissenschaftler: Forschen zum Thema „Strom“. Am dritten Tag wurde die Feuerwache Zweibrücken besucht, am vierten Tag stand Geocaching auf dem Programm. Ganz im Stil von „Die Drei ??? und das Geheimnis des Kreuzbergs“ machte sich die Gruppe auf Spurensuche. Am letzen Tag wurde schließlich die Stadt Zweibrücken besichtigt. Die Unternehmungen wurden jeweils am Vormittag durchgeführt.

Nach dem Essen in der Mensa konnten die Kinder bis 16 Uhr basteln, spielen oder ein wenig Sport treiben. Tom, 8 Jahre alt, und Malte, 6 Jahre alt, spielten in dieser Zeit zum Beispiel ein Brettspiel. Bei ihnen war Ardita Durmishi: „Ich habe gerade Abitur gemacht, für mich ist das hier mehr als ein Studentenjob. Es macht riesig Spaß. Ich denke, mit Menschen umzugehen, ist das Richtige für mich“. Mit dabei ist auch Nicole Herz, die an der Hochschule die Kindergruppe betreut. Tanja Kreitner-Gajeweski zieht ein positives Resümee: „Es war ordentlich was los bei uns, alle hatten ihren Spaß, wir auch. Drei Stunden war die Begeisterung bei der Feuerwehr groß. Vielleicht organisieren wir im nächsten Jahr sogar zwei Wochen. Auf jeden Fall bieten wir die Ferienbetreuung weiterhin an“.