Ökostrom : Neue Solaranlage der Stadtwerke auf der Canadaschule

(sf) Mit der neuen Photovoltaikanlage (PV) auf dem Dach der Canadaschule können rund 74 000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. „Das entspricht etwa dem Verbrauch von 20 Einfamilienhäusern“, rechnete Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Brennemann bei der Einweihung der Anlage vor.

Damit betreiben die Stadtwerke jetzt ein Dutzend PV-Anlagen. Rund 85 000 Euro gekostet. Die 251 Module bedecken eine Fläche von 410 Quadratmeter.

Im Januar hat der Stadtvorstand beschlossen, die Anlage auf der Canadaschule zu installieren. Mitte Februar begannen die Arbeiten und Ende Februar ging die Anlage in Betrieb. „Das soll auch ein Zeichen sein, dass auch in Zweibrücken alternative Energiequellen zum Einsatz kommen“, sagte Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD). Deshalb habe man die Installation auch schnell umgesetzt. Nachdem zuvor lange darüber geredet worden war. Mit der Anlage folge man dem Wunsch des Stadtrats, regenerative Energien einzusetzen.

Als nächstes haben Stadt und Stadtwerke eine etwas größere Anlage auf der Mannlich-Realschule im Blick. „Auf einem Teil des Daches des Schulgebäudes lässt sich das umsetzen“, sagte Wosnitza. „Allerdings nicht auf der Sporthalle“, merkte Brennemann an. Rund 125 000 Euro werden an der Mannlich-Realschule investiert.

Bei dem Termin an der Canadaschule wies der Oberbürgermeister weiter darauf hin, dass die Zweibrücker Stadtwerke und der Umwelt- und Servicebetrieb (UBZ) bereits Elektrofahrzeuge im Einsatz hätten. Auch die Stadtverwaltung plane, E-Autos anzuschaffen. Dazu soll auch eine Ladestation gebaut werden. Zudem werde eine Schnellladestation am Kreisel bei den Fachmärkten an der A 8 installiert, kündigte Wosnitza an.

Fabian Faß, Schulleiter der Canadaschule, freute sich, dass das Thema Nutzung erneuerbarer Energien auf dem Gebäude seiner Schule sichtbar angegangen wird. „Damit tragen auch wir einen Teil zur Energiewende bei.“